Köln | Köln springt über den Inzidenzwert 50 mit einem großen Satz. Die Corona-Zahlen und Fakten für Köln und Deutschland.

Die Corona-Lage in Köln am 11. August

Seit Tagen gab es keinen Todesfall im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung mehr in Köln. Gestern starb ein Mensch in Köln mit oder an Covid-19 und damit gilt es in Köln seit Ausbruch der Pandemie 731 Tote zu beklagen.

Die 7-Tage-Inzidenz in Köln für den Zeitraum 5. bis 11. August macht einen großen Sprung und liegt jetzt mit 50,6 über dem Wert 50. Das Robert Koch-Institut meldet 125 neue Covid-19-Fälle in Köln für den 11. August. In der Region Köln und dem Großraum Rheinland liegen noch Bonn, der Oberbergische Kreis, Düsseldorf, Leverkusen, Wuppertal, Heinsberg, Solingen oder Mönchengladbach über dem Inzidenzwert 50.

20 Patient*innen werden laut DIVI-Intensivregister aktuell in Kölner Kliniken mit einer Covid-19-Erkrankung intensivmedizinisch betreut, davon 7 invasiv beatmet. In Köln sind derzeit 9,55 Prozent aller Intensivbetten unbelegt.

RKI meldet 5.638 Corona-Neuinfektionen in Deutschland – Inzidenz steigt auf 27,6

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Donnerstagmorgen vorläufig 5.638 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 59 Prozent oder 2.099 Fälle mehr als am Donnerstagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz stieg laut RKI-Angaben von gestern 25,1 auf heute 27,6 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 39.500 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 11.500 mehr als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 17 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 104 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 15 Todesfällen pro Tag (Vortag: 16).

Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 91.834. Insgesamt wurden bislang 3,81 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

Autor: red, dts