11:00 Uhr > Strauss-Kahn-Affäre: Stellvertreter Lipsky übernimmt vorerst IWF-Führung
Nach der Verhaftung des Chefs des Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn, wegen des Verdachts der versuchten Vergewaltigung übernimmt vorerst dessen Stellvertreter John Lipsky den Vorsitz der Organisation. Das teilte der IWF am Sonntag in Washington mit. Der Währungsfonds erklärte zudem, auch nach der Verhaftung von Strauss-Kahn "voll funktionstüchtig und arbeitsfähig" zu sein. Weitere Stellungnahmen zu dem laufenden Verfahren werde es nicht geben. Strauss-Kahn soll an diesem Montag in New York einem Haftrichter vorgeführt werden, nachdem die ursprünglich bereits für Sonntagabend geplante Verlesung der Anklageschrift kurzfristig um einen Tag verschoben wurde. Dem 62-jährigen Franzosen werden versuchte Vergewaltigung, sexuelle Belästigung und Freiheitsberaubung eines Zimmermädchens vorgeworfen. Strauss-Kahn streitet die Anschuldigungen ab. Die Anwälte des IWF-Chefs betonten, dass sich ihr Mandant "energisch" gegen die erhobenen Vorwürfe wehren werde.

9:15 Uhr > IWF-Chef Strauss-Kahn soll Haftrichter vorgeführt werden
Der wegen des Verdachts der versuchten Vergewaltigung festgenommene Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn, soll heute in New York einem Haftrichter vorgeführt werden.
Die ursprünglich bereits für Sonntagabend geplante Verlesung der Anklageschrift wurde kurzfristig um einen Tag verschoben. Dem Franzosen werden versuchte Vergewaltigung, sexuelle Belästigung und Freiheitsberaubung eines Zimmermädchens vorgeworfen. Laut einem Anwalt des IWF-Chefs, William Taylor, habe Strauss-Kahn einer von der Polizei verlangten wissenschaftlichen und forensischen Untersuchung zugestimmt. Dabei soll der Körper des 62-jährigen Franzosen laut Medienberichten auf mögliche Kratzverletzungen oder DNA-Spuren des Zimmermädchens untersucht werden. Die Anwälte von Strauss-Kahn betonten, dass sich ihr Mandant "energisch" gegen die erhobenen Vorwürfe wehren werde.

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Bundesfinanzminister Schäuble hatte am Sonntag in "Bericht aus Berlin" betont, der IWF sei auch nach der Festnahme von Strauss-Kahn "arbeitsfähig" und die "Lösung der Probleme" sei durch die Festnahme "nicht belastet".

[dts]

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