Köln, 24.02.2006, 15:50 Uhr > Die Kölner Kampagne gegen jugendliche „Alkoholleichen“ hat sich auch an Weiberfastnacht 2006 bewährt. Nach dem Motto „Keine Kurzen für Kurze – gemeinsam gegen die Abgabe von Alkohol“ hatten Polizei und Ordnungsamt wieder ein wachsames Auge auf die Sicherheit der Jugend und auf die Einhaltung der gesetzlichen Regelungen beim Alkoholverkauf. Für den gesamten Bereich des Neumarktes musste der Rettungsdienst nur zwei Jugendliche wegen übermäßigen Alkoholkonsums behandeln.

Die „Jeck dance“-Party an Weiberfastnacht lockte mehrere tausend Jugendliche und junge Erwachsene auf den Neumarkt. Guido Kahlen, Dezernent für Bildung, Jugend und Sport der Stadt Köln, äußert sich zufrieden: „Die jungen Gäste waren während der gesamten Party von 13 bis 22 Uhr in guter Karnevalsstimmung ohne Aggression und Alkoholmissbrauch.“

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Alle Gruppen kamen beim Publikum – nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern auch Eltern – gut an. Erstmalig im Programm war der Jugendchor St. Stephan, der am frühen Nachmittag den berühmten Funken der Begeisterung überspringen ließ. Auch „DROW“, eine Schülergruppe, die zum ersten Mal dabei war, brachte den Neumarkt musikalisch zum „Brennen“. DJ Giovanni und Linus als Wolfgang Petri beendeten die Party mit den Worten: „Ihr wart ein tolles Publikum, ihr habt euer Ziel erreicht „Musikrausch statt Bierrausch.“ Dieses Motto, angeregt durch Elfi Scho-Antwerpes, Vorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, hatten im Vorfeld das Dreigestirn und prominente Künstler aus dem Karneval wie die Höhner, die Bläck Fööss und andere unterschrieben.

Björn Troll für report-K.de / Kölns Internetzeitung
Foto: Stadt Köln

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