Die Vorfreude auf das Pokalfinale der Frauen steigt. Foto: Bopp

Köln | Am 28. Mai steigt im RheinEnergieStadion das Pokalfinale der Frauen. Bereits zum 13. Mal ist Köln Ausrichter des Höhepunkts. Im Finale stehen sich der VfL Wolfsburg und Turbine Potsdam gegenüber.

„Das Pokalfinale ist neben der Meisterschaft ein großes Highlight. Wir haben uns über die vielen Jahre als Hauptstadt für den Frauenfußball entwickelt. Köln ist fußballbegeistert, Köln liebt das Stadion und ihre Klubs. Deshalb hoffen wir auf eine Verlängerung des Vertrages mit dem DFB über 2023 hinaus“, sagt Robert Voigtsberger, Beigeordneter der Stadt für Bildung, Jugend und Sport.

Lutz Wingerath (MItte) und Toni Schumacher bei der Pressekonferenz. Foto: Bopp

Der Pokaltermin ist nicht aus unserem Kalender wegzudenken

Lutz Wingerath

Auch die Verantwortlichen der Sportstätten GmbH freuen sich auf das Event, das nach zwei Jahren ohne Fans endlich wieder mit Besuchern durchgeführt werden kann.

„Der Pokaltermin ist nicht aus unserem Kalender wegzudenken. Wir sind stolz und froh, das Finale ausrichten zu dürfen, denn wir freuen uns immer, wenn der DFB bei uns in Köln zu Gast ist“, betont Geschäftsführer Lutz Wingerath.

Die Vorfreude auf das Pokalfinale der Frauen im RheinEnergieStadion steigt. Foto: Bopp

Ex-Nationaltorwart Toni Schumacher lobt VfL Wolfsburg

Als großer Fan der Frauenfußballs outete sich Toni Schumacher, der seit vielen Jahren als Sportbotschafter der Stadt Köln fungiert. „Ich habe mit meiner Frau und meiner Tochter zwei Frauen daheim, die sich für den Fußball begeistern. Leider hat der Frauenfußball in Deutschland nicht den großen Stellenwert wie in England, Spanien oder Amerika. Ich wünsche mir, dass es sich bald in Deutschland ändert“, erklärte der ehemalige Torwart des 1. FC Köln.

Der frühere Nationalspieler glaubt an ein spannendes Finale zwischen Wolfsburg und Potsdam.

„Der VfL ist zum achten Mal in Folge im Endspiel dabei. Sie arbeiten hochprofessionell und räumt viele Titel ab. Wolfsburg ist schon so oft hier gewesen, so dass sie eigentlich in Rot und Weiß auflaufen könnten“ so Schumacher. „Ich freue mich auf eine tolle Partie. Als ehemaliger Torwart hoffe ich nicht auf ein 6:5, sondern eher auf ein knappes 1:0.“