Köln | Auch dieses Jahr ernennt die Industrie- und Handelskammer zu Köln (IHK) 18 Auszubildende aus insgesamt sechs Unternehmen zu s.g. „Energie-Scouts“. Mit einem Ziel: Betriebe sollen in Zukunft mehr Energie sparen.

Der Endenergieverbrauch in Deutschland ist seit dem Beginn der 90er Jahre kaum gesunken. Es wird zwar immer mehr Energie effizienter genutzt und teilweise eingespart, doch Wirtschaftswachstum und Konsumsteigerungen verhindern einen deutlicheren Verbrauchsrückgang. Für viele Unternehmen ist der Energie- und Ressourcenverbrauch daher ein relevanter Kostenfaktor.

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Energetische Schwachstellen finden

Die IHK Köln möchte dieses Jahr ein Zeichen setzen und bietet bereits zum vierten Mal das Projekt „Energie- Scouts“ an. Auszubildende sollen dazu motiviert werden, energetische Schwachstellen in den Betrieben zu erkennen und Verbesserungsvorschläge zu entwickeln, mit dem Ziel Energiekosten und CO2-Emissionen in Unternehmen zu reduzieren.

Die Auszubildenden lernen in Workshops unter anderem Hintergründe zu Technologien und Verfahren und die praktische Anwendung von Messgeräten und das Erheben und Bewerten von Energiedaten. Mit diesem Know-how gehen sie anschließend in ihren Unternehmen auf die Suche nach Stromfressern sowie ineffizienten Prozessen und Abläufen. Sie entwickeln eigenverantwortlich Projekte zur Einsparung von Energie und anderen Ressourcen.

Die Projektarbeit wird auf der Abschlussveranstaltung von den jeweiligen Teams wird vor einer Jury präsentiert. 

Autor: Anna Lena Linkesch

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