Köln | Am vergangenen Wochenende fand in der azerischen Hauptstadt Baku die diesjährigen Capoeira-Weltmeisterschaften statt. Ein „Professor“ aus Köln konnte sich dabei gegen die weltweite Konkurrenz durchsetzen und den Titel holen.

Professor Faisca heißt im richtigen Leben Vanderson Joaquim Da Silva und stammt aus Brasilien. Der Gründer der Kölner Capoeira-Gruppe „Andarilho e Bamba na Capoeira“ nahm zum 2. Mal für Deutschland an diesem internationalen Wettbewerb teil und errang den Weltmeistertitel in seiner Gewichtsklasse (65 bis 72 kg). Im Turnierverlauf setzte er sich gegen seine Konkurrenten aus Spanien und Brasilien durch.

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Insgesamt kamen die weltbesten 200 Capoeiristas aus 40 Nationen ans Kaspische Meer, darunter auch rund 60 Kinder und Jugendliche. Capoeira ist eine Art Kampf-Tanz aus Brasilien, der während der Kolonialzeit in Brasilien von aus Afrika eingeschifften Sklaven als Widerstandskampf praktiziert und weiterentwickelt wurde. Inzwischen gibt es Vereine und Trainer in allen Kontinenten.

Der frischgebackene Weltmeister lebt seit neun Jahren mit seiner Familie in der Domstadt. Als gebürtiger Brasilianer arbeitet er hier als Capoeira-Lehrer in verschiedenen Institutionen. Zu seinen Schülern gehören Frauen und Männer in allen Altersklassen, auch Kinder und Jugendliche.

Autor: bfl
Foto: Der Kölsche Brasilianer Vanderson Joaquim Da Silva ist neuer Weltmeister seiner Gewichtsklasse im Capoeira.  Bild: privat

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