Das Kölner Genoveva-Gymnasium gewann den mit 15.000 Euro dotierten „Preis der Jury“, mit dem Schulen gewürdigt werden, die unter oft schwierigen Bedingungen Hervorragendes leisten. Die Kölner Schule liegt in einem sozialen Brennpunkt und weist einen hohen Anteil von Schülern mit Migrationshintergrund auf. Die Schule schaffe es, ein gutes soziales Klima herzustellen, lobte die Jury.

Mit dem Deutschen Schulpreis werden Schulen ausgezeichnet, die durch ihre pädagogischen Leistungen und Konzepte Vorbilder für die Schulentwicklung in Deutschland sein können. Der Deutsche Schulpreis 2011 wurde in einem mehrstufigen Auswahlverfahren von einer Fachjury begleitet und vergeben. Er ist mit insgesamt 230.000 Euro der höchstdotierte Schulwettbewerb in Deutschland. Ausgeschrieben wird der Deutsche Schulpreis seit 2006 von der Robert Bosch Stiftung und der Heidehof Stiftung, Medienpartner sind der „stern“ und die ARD. Am diesjährigen Wettbewerb nahmen insgesamt 119 Schulen teil. Neben dem Kölner Gymnasium gewann eine weitere Schule aus NRW: Die Gemeinschaftsgrundschule Hackenberg aus Remscheid gewann einen Preis in Höhe von 25.000 Euro.

[cs; Foto: Jahreis/ www.pixelio.de]

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