Köln | Die Kölner Inzidenz entwickelt sich sprunghaft und das Robert Koch-Institut (RKI) meldet für Köln zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die Corona-Meldelage für Köln und Deutschland am 9. Januar.

Die Corona-Lage in Köln am Sonntag

740 neu registrierte Corona-Fälle gibt das RKI für Köln am 9. Januar an. Zwei Menschen starben mit oder an Covid-19 und die Gesamtzahl der Corona-Toten in Köln steigt seit Ausbruch der Pandemie auf 895. Die 7-Tage-Inzidenz gibt das RKI für den Zeitraum 3. bis 9. Januar mit 370,6 an und diese macht damit einen deutlichen Sprung nach oben. Allerdings ist die Corona-Meldelage nach wie vor in Köln geprägt von deutlichen Nachmeldungen, wie sie das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG NRW) dokumentiert. Ein Beispiel: Am 6. Januar meldeten die Behörden für Köln einen Inzidenz von 250,8, die sie mittlerweile um mehr als 150 Punkte nach oben korrigieren mussten und geben heute für den Dreikönnigstag in Köln eine Inzidenz von 405,4 an.

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Die Zahl der Patientinnen auf den Normalstationen der Kölner Kliniken mit einer Covid-19-Erkrankung wird leider offiziel nicht gemeldet. Bei den Covid-19-Fällen auf Kölner Intensivstationen verzeichnet das DIVI-Intensivregister eine leichte Zunahme auf 28 Patientinnen, von denen 19 invasiv beatmet werden müssen. Die Zahl freier Intensivbetten gibt DIVI mit 7,07 heute an.

RKI meldet 25.255 Corona-Neuinfektionen deutschlandweit – Inzidenz steigt auf 375,7

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Montagmorgen vorläufig 25.255 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 36 Prozent oder 6.737 Fälle mehr als am Montagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz stieg laut RKI-Angaben von gestern 362,7 auf heute 375,7 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 676.600 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 59.500 mehr als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 52 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 1.806 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 258 Todesfällen pro Tag (Vortag: 260).

Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 114.029. Insgesamt wurden bislang 7,54 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

Hospitalisierungsinzidenz bei 3,37 bundesweit

Die bundesweite Hospitalisierungsrate für Corona-Infizierte ist im Vergleich zum Vortag gesunken, im Vergleich zur Vorwoche aber gestiegen. Das RKI meldete am Montagmorgen zunächst 3,37 Einweisungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen (Sonntag ursprünglich: 3,48, Montag letzter Woche ursprünglich 3,07). Am höchsten ist die Hospitalisierungsinzidenz laut der vorläufigen Daten, die stets nachträglich noch nach oben korrigiert werden, weiterhin in Bremen (27,05).

Dahinter folgen Thüringen (7,22), Sachsen-Anhalt (6,19), Mecklenburg-Vorpommern (5,96), Hamburg (5,34), Brandenburg (4,78), Sachsen (4,12), Berlin (3,82), Hessen (3,16), Saarland (3,15), Nordrhein-Westfalen (2,93), Rheinland-Pfalz (2,90), Schleswig-Holstein (2,89), Baden-Württemberg (2,58), Bayern (2,31) und am Ende Niedersachsen (1,95). In der Altersgruppe 0-4 Jahre liegt die Hospitalisierungsinzidenz bundesweit vorläufig bei 2,62, in der Altersgruppe 5-14 Jahre bei 0,85, in der Altersgruppe 15-34 Jahre bei 2,93, in der Altersgruppe 35-59 Jahre bei 2,24, in der Altersgruppe 60-79 Jahre bei 4,28 und bei den Über-80-Jährigen bei 10,97 Krankenhauseinweisungen mit Covid-19 je Woche und 100.000 Einwohner.

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