Das Beste aus der Welt
 Fünf Tage lang lädt "shnit" zu Kurzfilm-Feuerwerk ins Kölner Filmhaus und in die Alte Feuerwache. Aus über 400 Einsendungen wählte die Jury die besten Filme aus, die nun in fünf Städten in der Welt gezeigt werden. Sortiert sind die Filme dabei auch in diesem Jahr in verschiedene Wettbewerbe, die jedoch genreübergreifend sind. Durch die Vielfalt in den Blöcken soll der Unterhaltungswert gesteigert werden. So wechseln Drama und Komik, Animation und szenischer Film. Das Herzstück bilden wieder die internationalen und nationalen Wettbewerbe. Im internationalen shnit OPEN kommen in zehn Blöcken die besten 75 Filme aus allen Ländern der Welt auf die Leinwand. Deutschland gehört hier mit vier german made Blöcken zu den meistvertretenen Ländern.

Abgerundet wird das Filmprogramm in Köln durch Kölner Filme, Animationen, Dokumentationen, Experimentalfilme, Israelisch-Palästinensisches Kino, Kinderprogramm, schwul-lesbisches Kino und weitere Themen. Insgesamt werden bei shnit im Jahr 2011 Preisgelder in Höhe von rund 38.000 Euro vergeben. Höhepunkt der Kurzfilm-Woche ist die shnit award night am Sonntagabend in der Alten Feuerwache. Hier werden alle Gewinnerfilme gezeigt und ausgezeichnet. Und auch das Publikum wählt seinen Favoriten.


Foto: Der Pokal des Kurzfilmfestivals "shnit"


Realtime-Wettbewerb in Köln und Bern
Auch während des Festivals wird in der Domstadt fleißig gedreht. In Zusammenarbeit mit dem SAE Institute, Camcar und dem Deutschen Zentrum für Schauspiel und Film ruft "shnit" zu einem Realtime-Wettbewerb auf. Nach der erfolgreichen Premiere 2007 in Bern treten bereits zum dritten Mal sowohl in Bern als auch in Köln je drei Teams an. Die aufstrebenden Regisseure erhalten die einmalige Möglichkeit sich im direkten Vergleich zu messen und einen fertigen Kurzfilm mit nach Hause zu nehmen. Die Regeln in Kürze: Drei Regisseure drehen mit ihren Teams während des Festivals je einen Kurzfilm. Sie bekommen das gleich Team, dieselben DarstellerInnen und die gleiche technische Ausrüstung von shnit gestellt und müssen die gleiche Kurzgeschichte als Film umsetzten. Auf der shnit-awards-night am Sonntagabend feiern die Filme auf der großen Leinwand ihre Weltpremieren. Nun entscheidet das Publikum in einem originellen Auswahlverfahren welcher der drei Filme den Preis für die beste Inszenierung im REALTIME Filmwettstreit erhält. Der Publikumspreis REALTIME Filmwettstreit für die beste Inszenierung in Köln ist mit 500 Euro dotiert.

Shnit – internationales Kurzfilm-Festival
5. Bis 9. Oktober
Einzelticket: 6,50 Euro, erm. 5 Euro
Tageskarte: 15 Euro, erm. 12 Euro
Festivalpass: 40 Euro, erm. 35 Euro
Tickets online über www.starticket.eu oder an der Hauptkasse im Kölner Filmhaus (Maybachstr. 111)

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