Pfarrer Hans Mörtter am Geschenketisch in der Lutherkirche. Foto: Golrokh Esmaili

Köln | Leuchtende Kinderaugen in der Lutherkirche in der Südstadt.

Ex-Pfarrer Hans Mörtter und seine Mitstreiter hatten in monatelanger Arbeit einen Geschenketisch für benachteiligte Kinder aus Köln mittels Spenden organisiert. Bei der Übergabe der Präsente wurde es dann emotional…

„Nach zwei Monaten intensivster Arbeit und starken logistischen Herausforderungen habe ich mit meinem Team und vor allem meiner Assistentin Monika Hagenmayer zum 16ten mal unsere Weihnachtswunsch-Aktion mit 462 Kinderwünschen erfolgreich  abschließen können“, so Mörtter zu report-K, „Ein Jahr Musikunterricht über Winterschuhe /-jacken, Spiele, Puppen, Sneakers, Tablets, Laptops, Smartphones, Ferien, Kinderzimmer-Ausstattung, und auch Babywindeln. Dazu finanzielle Unterstützung und HIT-Gutscheine über 80,- Euro und REWE über je 100,- Euro, um einen schönen Heiligabend zu haben oder einfach angesichts der unfassbar gestiegenen Grundlebenskosten etwas im Kühlschrank zu haben.“

Hans Mörtter sammelt für Notfond Energiekrise weiter

Die Resonanz sei auch überregional spübar gewense, sagt der Geistliche: „Alles nur möglich, weil viele viele Menschen nicht nur aus Köln Wünsche übernommen oder Geld gespendet haben. Noch nie sind so viel Tränen geflossen bei den Müttern, die die Geschenke vor dem Altar der Lutherkirche abholten. Besonders bewegend: Nono hatte sich ein E-Piano gewünscht  –  im Internet hatte sie eins für 70,- € gefunden. Mir war klar, dass das nur Plastik- und E-Schrott ist. Also hat sie ein E-Piano dank Spenden im Wert von 700,- Euro bekommen, womit sie viel Freude haben wird.“

Ergriffen schildert er weiter: „Die Mutter umarmte unsere Helferin, ließ sie länger nicht los und heulte und heulte vor unfassbarem Glück, dass ihr Kind das wert ist !!!! Die Tränen dieses mal sind mir sehr nahegegangen.

Deswegen mache ich das ganze Jahr weiter, habe deswegen den „Notfond Energiekrise“ gegründet, um helfen, unterstützen und regelrecht auch retten zu können, was über Südstadt-Leben e.V. läuft.“

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