Köln | Andreas Hüttemann, Professor für theoretische Philosophie der Neuzeit und der Moderne an der Universität zu Köln, wurde als Mitglied in die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina aufgenommen. Zu Mitgliedern werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gewählt, die sich durch bedeutende wissenschaftliche Leistungen auszeichnen.

Prof. Dr. Andreas Hüttemann studierte Physik, Philosophie und Mathematik in Heidelberg sowie Wissenschaftsgeschichte und Philosophie in Cambridge. Nach einem Physik-Diplom, legte er den weiteren wissenschaftlichen Schwerpunkt auf die Philosophie. Nach Stationen in  Princeton, Heidelberg, Bielefeld und München förderte ihn die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) mit
einem Heisenberg-Stipendium, das hochkarätige Wissenschaftler auf künftige Leitungsfunktionen vorbereitet.
Von 2004 bis 2010 hatte Hüttemann eine Professur an der Universität Münster inne. Dort war er seit der Gründung des Zentrums für Wissenschaftstheorie im Jahr 2006 bis 2010 Sprecher desselben. Im April 2010 wurde er an die Universität zu Köln berufen. In Köln ist der Wissenschaftler Sprecher
der DFG-Forschergruppe „Kausalität, Gesetze, Dispositionen und Erklärungen am Schnittpunkt von Wissenschaften und Metaphysik“.
Die Leopoldina ist die mitgliederstärkste Akademie in Deutschland und eine der ältesten Wissenschaftsakademien der Welt. 1652 gegründet, vertritt sie seit 2008 als Nationale Akademie Deutschlands die deutsche Wissenschaft in internationalen Gremien und nimmt zu wissenschaftlichen Grundlagen politischer und gesellschaftlicher Fragen unabhängig Stellung. Mit ihren rund 1.500 Mitgliedern versammelt Leopoldina hervorragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland und mehr als 30 weiteren Ländern.

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Autor: ch

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