Für den Kölner Theaterpreis 2011 (dotiert mit 10.400 Euro) ermittelte die Jury Jessica Düster, Ulrike Westhoff und neu dabei Dorothea Marcus als beste Inszenierungen folgende fünf Stücke:

  • "Der Schmerz" nach einer Erzählung von Marguerite Duras, eine Produktion von Theaterblackbox mit dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln, Regie: Heinz Simon Keller, im NS-Dokumentationszentrum
  • "NORDOST" von Thorsten Buchsteiner, Regie: Daniel Kuschewski, im Theater der Keller
  • "Tel Aviv" Theatrale Recherche nach der Erzählung von Katharina Hacker, Regie: Tobias Herzberg, im Theater der Keller
  • "Ein Zulu in Köln" von Aziz Weineck, Regie: Jürgen Clemens, Dramaturgie: Jürgen Clemens und Ensemble, im Horizont Theater
  • "Shakespeare on Edge", Port in Air, in Englischer Sprache, Regie: Richard Aczel, im ARTheater


Die Jury des mit 5.200 Euro dotierten Kölner Kinder- und Jugendtheaterpreises entschied sich für folgende drei Nominierungen:

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  • "Alice im Wunderland",  ein märchenhaftes Abenteuer mit Musik, Regie: Carmen Marie Zens, im Metropol Theater
  • "Der Geschichtenerzähler" nach Erzählungen von Isaac B. Singer, Svetlana Fourer Ensemble im Rahmen der Jüdischen Kulturtage, Regie: Svetlana Fourer, im Freien Werkstatt Theater
  • "HULLABALOO",  Ein Kind, zwei Sprachen und drei Monster, von Angelika Pohlert und Imke Pankauke, Regie: Angelika Pohlert, im Theaterpädagogischen Zentrum


Die Jury für den Kölner Tanztheaterpreis – Preisgeld 5.200 Euro – nominierte folgende zwei Produktionen:

  • "Carne Vale – Fleisch lebe wohl", Hyprides Tanzstück von Mara Tsironi in Zusammenarbeit mit Anton Berman, Julia Mota Carvalho, Jana Griess, Behrang Karimi, Senem Gökçe Ogultekin und Yuki Takimori, Tanztheater-Schaufenster-Installation in der Elsaßstraße 1
  • "Licht II", Tanztheater, Regie/Choreographie: Kristóf Szabó, in der Alten Wachsfabrik


Für den Kölner Darstellerpreis – Preisgeld 5.000 Euro, gesponsort von JTI – nominierten alle Jurymitglieder aus den drei Einzeljurys insgesamt vier Darsteller, die aktuell in nachfolgenden Produktionen aber auch in der Vergangenheit kontinuierlich in weiteren Produktionen aufgefallen sind:

  • Thomas Wenzel für seine Rolle in "Andy Warhol", eine Rose-Theegarten-Ensemble Produktion, Regie: Guido Rademachers, im Freien Werkstatt Theater
  • Emmanuele Soavi für seine Performance in "PANcomplex", eine movingtheatre.de Produktion in Koproduktion mit Dansateliers Rotterdam, Choreographie/Idee: Emmanuele Soavi
  • Rebecca Madita Hundt für ihre Rolle der "Bella" in "Schwarze Milch oder: Klassenfahrt nach Auschwitz" von Holger Schober, Regie: Ulrike Stöck im COMEDIA Theater
  • Imke Pankauke für ihre Rollen in "HULLABALOO",  Ein Kind, zwei Sprachen und drei Monster, von Angelika Pohlert und Imke Pankauke, Regie: Angelika Pohlert, im Theaterpädagogischen Zentrum

Zusammen mit den besten Inszenierungen des zweiten Halbjahres werden die vorgenannten Produktionen in Konkurrenz um den jeweiligen Hauptpreis gehen. Die Preisverleihung findet am ersten Montag im Dezember, diesmal der 5. Dezember, im Haus der SK Stiftung Kultur im Mediapark statt.

[cs]

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