Köln | Stefan Bachmann, seit 2013 Intendant des Schauspiel Köln, ist mit einer seiner Arbeiten zum Berliner Theatertreffen 2021, eingeladen worden. Doch nicht mit einer Kölner Inszenierung.

Das Berliner Theatertreffen, das wichtigste deutschsprachige Theaterfestival, lädt in jedem Jahr die vermeintlich zehn besten Inszenierungen von Bühnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Berlin ein. Im „Corona-Jahrgang“ 2020 sind zum ersten Mal zwei Produktionen dabei, die nur online als Livestream zu sehen waren. Mit jeweils zwei Produktionen sind in diesem Jahr das Deutsche Theater in Berlin und das Schauspiel Zürich eingeladen.

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Stefan Bachmann wird mit der Einladung für seine Inszenierung von „Graf Öderland – Eine Moritat in zwölf Bildern“ von Max Frisch, eine Koproduktion von Theater Basel und Bayerischem Staatsschauspiel/Residenztheater in München ausgezeichnet. Die Premiere fand am 14. Februar 2020 in Basel statt, noch kurz vor dem ersten Corona-Lockdown in der Schweiz.

Mit der Einladung zum Berliner Theatertreffen, der sechsten seit 2016, endet in Basel auch die sehr erfolgreiche Intendanz von Andreas Beck. Seit 2019 wurde er Nachfolger von Martin Kusej als Intendant des Münchner Residenztheaters, wohin er die „Graf Öderland“-Inszenierung gleichsam mitnimmt.

Stefan Bachmann war von 1998 bis 2003 selbst Schauspieldirektor in Basel und kehrte danach noch einige Male als Gastregisseur zurück. Sein Vertrag in Köln ist bis in das Jahr 2023 verlängert.

Autor: Von Christoph Mohr | Foto: Tommy Hetzel/Schauspiel Köln
Foto: Der Intendant des Kölner Schauspielhauses. | Foto: Tommy Hetzel/Schauspiel Köln

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