Köln | Der Kölner Zoill kontrollierte am vergangenen Freitag das Wach- und Sicherheitsgewerbe. Unter anderem auch am Kölner Impfzentrum und wurde fündig.

Die Überprüfungen fanden den ganzen Tag bis in die Nach hinein statt und waren Teil einer bundesweit angelegten Kontrolle. Das Hauptzollamt Köln sandte rund 70 Mitarbeiter*innen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit in Köln, Bonn, Leverkusen, Bergisch Gladbach, Gummersbach, Siegburg und Sankt Augustin aus. Sie kontrollierten das Wach- und Sicherheitspersonal vor Flüchtlingsunterkünften, Bahnhöfen, Supermärkten, öffentlichen Gebäuden und Nachtclubs und insgesamt 57 Objekte und 179 Beschäftigte.

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Jens Ahland, Pressesprecher des Hauptzollamts Köln zu den Ergebnissen in einem schriftlichen Statement: „Ein albanischer junger Mann wurde ohne den erforderlichen Aufenthaltstitel als Ordner vor dem Kölner Impfzentrum angetroffen. Gegen ihn und die Sicherheitsfirma wurden noch vor Ort Ermittlungsverfahren eingeleitet und erste strafprozessuale Maßnahmen getroffen. In Leverkusen am Stadthaus fehlten nach dem Eintreffen der Zöllnerinnen und Zöllner plötzlich zwei Sicherheitskräfte. Die Namen der beiden Männer waren allerdings im Wachbuch eingetragen und die
Beamten konnten bereits vor Ort feststellen, dass diese nicht zur
Sozialversicherung gemeldet sind. Auch hier werden weitere Ermittlungen
aufgenommen“

Bei drei Unternehmen gibt es Hinweise auf das Unterschreiten des Mindestlohns und in zwei Fällen Hinweise auf den Missbrauch von Sozialleistungen. In 6 Fällen nehmen die Beamten die Ermittlungen wegen fehlender Meldungen zur Sozialversicherung gegen die Arbeitgeber auf.

Autor: red
Foto: Symbolbild

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