Die Siegerin des Turniers: "Hoshi" aus Kaiserslautern

René Wegner hat den Sport erfunden. Er war mit Freunden in einem Kaiserslauterner Schwimmbad. Der Fußballplatz besetzt, die Tischtennisplatte frei. Und schon war Kopfballtischtennis erfunden. Heute so Jan Brinkmann der Pressesprecher von Headclash spielen rund 600-700 Menschen den Sport und immer wieder kommen neue hinzu, vor allem auch in den Schulen. Köln ist eine Hochburg des Sports, der vor allem in den Unistädten angesagt ist. Der Sport ist leicht erlernbar und man kann schnell besser werden. Zudem ist er sehr athletisch, stellt aber auch durch die 1:1 Situation am Tisch eine große mentale Herausforderung dar.


Hochkonzentriert: "Mary" im Finale

„Hoshi“, die das Turnier bei den Damen gewonnen hat, kommt aus Kaiserslautern und ist Physiotherapeutin: „Das Finale über drei Sätze ging ganz schön an die Kondition. Das ist viel anstrengender als Tischtennis.“ Bei den Herren stand eines der spannendsten Games schon im Viertelfinale an. Da lieferten sich der spätere Sieger „Promilla“ und „Don Heado Corleone“, der aktuelle Weltrangenlisten erste, ein ziemlich gutes Match, das „Promilla“ für sich entscheiden konnte. „Headback“ allerdings musste sich zum zweiten Mal im Finale in Köln geschlagen geben.
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Infobox
Headis heißt Kopfballtischtennis. Gespielt wird mit einem Gummiball auf einer Tischtennisplatte und natürlich mit dem Kopf. Die Regeln ähneln dem Tischtennis, der Ball darf allerdings auch direkt angenommen werden. Mittlerweile haben sich in ganz Deutschland zehn Weltcupturniere etabliert. Eines davon ist der Headclash. Und seit letztem Jahr ist der Headclash das größte Turnier von allen!

[ag]

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