Köln | NRW-Umweltminister Johannes Remmel tätigte den ersten symbolischen Spatenstich für die Landesgartenschau in Bad Lippspringe 2017. Diese soll sich besonders dem Thema Wald widmen.

NRW Landesgartenschauen sollen sich an ökologischen Kriterien orientieren

Die Landesgartenschau in Bad Lippspringe soll zudem die erste Gartenschau sein, die sich an ökologischen Kriterien orientiert. „Ökologisch bedeutet in diesem Zusammenhang, dass Gartenschau-Gelände nicht nur mit Blumen zu bepflanzen, sondern auch ökologisch aufzuwerten. Dazu gehört zum Beispiel, auf heimische Pflanzen zu setzen und eine sinnvolle Nachnutzung des Geländes sicherzustellen“, erklärte Remmel. „Dazu gehört aber auch die Bauausführung nach ökologischen Kriterien auszurichten und während der Veranstaltungsphase ökologisch verantwortungsvoll zu wirtschaften.“

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Insgesamt hat das geplante Landesgartenschaugelände eine Größe von 32 Hektar. Diese teilen sich in zwei Bereiche, die einmal den Kaiser-Karls-Park und den Kurwald umfassen sowie den Arminiuspark. Über eine 900 Meter lange Flaniermeile durch die Fußgängerzone sollen diese miteinander verbunden werden. Ergänzend zum offiziellen Gelände der Landesgartenschau wird es einen 6,5 Kilometer langen Parcours geben, der zu weiteren Sehenswürdigkeiten der Stadt Bad Lippspringe führt. Der Parcours soll, ebenso wie das Gartenschau-Gelände, barrierefrei gestaltet werden und erschließt das Naturschutzgebiet Dedinghauser Seen mit Blick auf die Höhenzüge von Teutoburger Wald und Eggegebirge.

Autor: ag

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