Köln | Zu einer rein digitalen Veranstaltung mit der Autorin und ZEIT-Redakteurin Anna Mayr lädt das Literaturhaus Köln ein. Am 10.03.2021 wird die Journalistin ihr Buch „Die Elenden. Warum unsere Gesellschaft Arbeitslose verachtet und sie dennoch braucht“ diskutieren. Ihre Behauptung: Armut ist politisch gewollt.

Das bei Hanser Berlin erschienene Titel behandelt „kämpferisch und thesenstark“ (Verlagswerbung) das Thema Arbeitslosigkeit. „Früher schämte Anna Mayr sich, dass ihre Eltern keine Jobs haben. Heute weiß sie, dass unsere Gesellschaft Menschen wie sie braucht: als drohendes Bild des Elends, damit alle anderen wissen, dass sie das Richtige tun, nämlich arbeiten.“

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Anna Mayr wurde 1993 im Ruhrgebiet geboren und studierte in Köln Literatur und Geographie. Seit 2020 ist sie Redakteurin im Hauptstadtbüro der Wochenzeitung Die ZEIT in Berlin.

Die Digitalveranstaltung wird von Miriam Zeh moderiert. Die Literaturkritikerin betreut regelmäßig im Deutschlandfunk die Literatursendung „Büchermarkt“.

„Die Elenden“ (franz. Les Misérables“) ist auch der Titel des erstmals 1862 erschienenen französischen
Romanklassikers von Victor Hugo.

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Literaturhaus Köln

Mi 10.03.2021 19h30

Link zur Registrierung:

https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_pLdLuQOTTMeKWvzZqKOjHw

Autor: Von Christoph Mohr

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