Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Kölnmesse.

Köln | Der gebürtige Münchner Gerald Böse ist Chef der Kölnmesse und in der Domstadt heimisch geworden. Am 22. Januar feiert Böse 60. Geburtstag.

Böse ist Messemann. Seine Karriere startete er bei der Messe München und erreichte schließlich 2008 das rechtsrheinische Köln und wurde dort Vorsitzender der Geschäftsführung. Zwischenzeitlich soll Böse auch einmal in einer Stadt nördlich von Köln für Messegeschäfte aktiv gewesen sein.

Böse reorganisierte das Kölner Messegeschäft und nach der Wirtschafts- und Finanzkrise brachte er die Kölner Messe international voran. Und der Messemann will noch viel erreichen: Bis 2034 soll das Programm Kölnmesse 3.0 realisiert sein. Böse steht zudem für ein Messekonzept in der Stadt und die Verzahnung von Messe und Stadt. Viele großen Messen in anderen Metropolen sind einen anderen Weg auf die grüne Wiese gegangen und die Messegelände wurden umgenutzt, etwa in Böses Geburtsstadt München.

Nach der Pandemie, die das Messegeschäft hart traf, setzt Messemann Böse auf Internationalisierung, die Nutzung
der digitalen Transformation für neue Geschäftsmodelle, aber auch die permanente
Entwicklung der etablierten Messen und der thematischen Kernkompetenzen.