Die Bundespolizei schildert den Hergang so: Nach bisherigen Ermittlungen der Bundespolizei entfernten Metalldiebe im Bahnhof Leverkusen-Schlebusch zwei Ankerseile der Bahnoberleitung, die aus hochwertigem Kupfer bestehen. Als gegen 16:00 Uhr der Regionalexpress 10722 den Tatort passierte kam es zu einem Kurzschluss und die Oberleitung wurde heruntergerissen. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Auf der Bahnstrecke zwischen Köln und Wuppertal dauerten die erforderlichen Reparaturarbeiten bis Mitternacht.  Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und Buntmetalldiebstahl aufgenommen und sucht Zeugen,
die am Nachmittag, zwischen 15:30 Uhr und 16:00 Uhr verdächtige Personen an den  Oberleitungsmasten beobachtet haben. Hinweise nimmt die Bundespolizei rund um die Uhr unter der kostenfreien Servicenummer 0800 / 6 888 000 entgegen.

Darüber hinaus warnt die Bundespolizei vor dem lebensgefährlichen Diebstahl. Der Aufenthalt in den Betriebsgleisen oder in der Nähe der 15.000 Volt Oberleitung ist lebensgefährlich! Bei einer Unterschreitung eines Mindestabstandes von 1,50 Meter kann es zu einem Stromüberschlag (Lichtbogen) kommen und dieser kann tödlich sein.

[ag; ots]

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