Die Baustelle des MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln.

Köln | Die Stadt Köln hat einem Unternehmen gekündigt, dass an der Baustelle MiQua – LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier tätig war. Jetzt fragt die Kölner FDP im Hauptausschuss nach.

Vor dem Historischen Rathaus ragen die ersten Stahlteile des künftigen Museums bereits hinter den Bauzäunen hervor. Ende des vergangenen Jahres kündigte die Stadt Köln dem Unternehmen, dass den Baustahl liefern sollte. report-K berichtete: https://www.report-k.de/miqua-stadt-koeln-kuendigt-stahlbauunternehmen/

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Die FDP-Fraktion im Kölner Rat hat zu diesem Vorgang Fragen an die städtische Verwaltung und stellt diese im Hauptausschuss kommende Woche mit dem Antrag: „Baustopp bei MiQua-Hochbau – Folgen für Kosten und Zeitplan?“.

Die Freien Demokraten befürchten durch die Kündigung der Stadt Köln unabsehbare Folgen, da es sich um ein absolutes Spezialgewerk handele, dass nun neu ausgeschrieben werden müsste. Die Liberalen befürchten nun, dass der ursprüngliche Kostenrahmen utopisch sei und schlagen ein Nachdenken über ein Mediationsverfahren zwischen der Bauherrin Stadt Köln und dem beteiligten Unternehmen vor, das ausloten solle, ob die Chance besteht, eine gemeinsame Zusammenarbeit fortzusetzen.

Zudem will die Kölner FDP wissen: „Wie hoch wären die Kostensteigerungen aufgrund der Nachforderungen gewesen und in welchem Verhältnis steht das zu dem nun eingetretenen Schaden?“

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