Köln | Im ersten Quartal 2012 kann der Kölner Motorenhersteller Deutz eine positive Geschäftsentwicklung verkünden – auch wenn die Entwicklungen schlechter ausfallen als im Vorjahreszeitraum.

Im ersten Quartal sind bei Deutz Aufträge im Wert von 390 Millionen Euro eingegangen. Damit übertraf der Auftragseingang den Wert des Vorquartals (Q4 2011: 310 Millionen Euro) um mehr als ein Viertel, lag jedoch unter dem sehr starken ersten Quartal 2011 (409 Millionen Euro). Zudem setzte Deutz in den ersten drei Monaten mit 46.461 Motoren etwa vier Prozent weniger ab als im Vorjahreszeitraum (Q1 2011: 48.416 Motoren). Einen Rückgang verbuchte der Motoprenhersteller vor allem im Euroraum, Zuwächse konnten  dagegen in der Region Nordamerika erzielt werden. Dennoch steigerte sich der Umsatz im Vergleich zum ersten Quartal 2011 leicht auf 337 Millionen Euro (Q1 2011: 336 Millionen Euro). Das operative Ergebnis (EBIT) lag zu Jahresbeginn mit gut 10 Millionen Euro unter dem starken Vorjahreswert von 18 Millionen Euro.

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Dennoch blickt Deutz optimistisch auf die kommenden Monate. Das erste Quartal sein traditionell eher schwächer und sei nicht repräsentativ für das Gesamtjahr. „Wir halten an unserer Prognose für das Geschäftsjahr 2012 unverändert fest. Auf Basis des stärkeren Servicegeschäfts, des zunehmenden Anteils neuer und deutlich werthaltigerer Motoren sowie des verbesserten Auftragseingangs erwarten wir einen Umsatz sowie eine EBITMarge auf dem Niveau des Jahres 2011. Auch die mittelfristigen Aussichten für weiteres profitables Wachstum, insbesondere in den Emerging Markets, sind positiv. DEUTZ ist für die Zukunft bestens gerüstet“, so Dr. Helmut Leube, Vorstandsvorsitzender der DEUTZ.

Autor: Cornelia Schlösser

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