Köln | Der Kölner Dom ist es schon, ein UNESCO-Welterbe. Jetzt will die NRW-Landesregierung auf die „Müngstener Brücke“ zum UNESCO-Welterbe werden lassen und reichte einen entsprechenden Antrag ein.

Den Antrag stellte die Stadt Solingen unter dem Titel „Großbogenbrücken des 19. Jahrhunderts. Die Müngstener Brücke als Bestandteil einer transnationalen und seriellen Welterbe-Nominierung“. Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung unterstützt diesen Antrag und reichte ihn als als nordrhein-westfälischen Vorschlag zur Fortschreibung der deutschen Tentativliste für zukünftige UNESCO- Welterbestätten bei der Kultusministerkonferenz ein.

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„Als höchste stählerne Eisenbahnbrücke Deutschlands verbindet sie seit 1897 bis heute die Städte Solingen und Remscheid über das Tal der Wupper miteinander. Der charakteristische Fachwerkbogen in seiner parabolischen Krümmung wurde ehemals von dem Ingenieur der Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg (MAN), Anton von Rieppel, entworfen. Mit dem Vorschlag „Müngstener Brücke“ folgt die Landesregierung Nordrhein-Westfalen mit ihrer Entscheidung dem Votum einer extra eingerichteten Jury . In der internationalen Zusammenarbeit mit Italien, Frankreich und Portugal liegt zugleich eine große Chance, eine Anerkennung als transnationales und serielles UNESCO-Welterbe zu erlangen“, so Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Autor: red
Foto: Das Symbolbild zeigt einen Ausschnitt der „Müngstener Brücke“ bei Solingen

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