Das Kölner Unternehmen NetCologne verkündete eine positive Jahresbilanz für 2021. Foto: NetCologne/Becker

Köln | NetCologne konnte sich in einem herausfordernden Marktumfeld erneut erfolgreich behaupten: Mit einem Ergebnisplus von 23,9 Prozent vor Zinsen und Steuern auf 21,2 Millionen Euro (2020: 17,1 Millionen Euro) und einem Umsatz von 318 Millionen Euro (2020: 303 Millionen Euro) zeigte NetCologne ein dynamisches und profitables Wachstum. Alle Geschäftsbereiche trugen zu dieser deutlichen Entwicklung bei.

Bei den Kundenanschlüssen* verzeichnete NetCologne ein Plus von 18.000 im Festnetzbereich und 10.000 im TV-Bereich. „Kein Wettbewerber bietet mehr Glasfasernetz in Köln und der Region als wir. Und auch im vergangenen Jahr haben wir wieder 900 Kilometer neue Glasfaser verlegt. Mit Anschlüssen bis ins Haus ermöglichen wir rund 500.000 Haushalten jetzt schon Gigabit-Geschwindigkeit“, sagt Timo von Lepel, Geschäftsführer der NetCologne.

Die NetCologne-Geschäftsführer Timo von Lepel und Dr. Claus van der Velden vermeldeten positive Zahlen für das Jahr 2021. Foto: NetCologne/Becker

„Wir stehen für Glasfaser aus regionalem Anbau und werden auch in Zukunft weiterhin massiv in den Glasfaserausbau unserer Region
investieren. Dafür haben wir im Jahr 2022 bereits begonnen, das Investitionsvolumen noch einmal deutlich zu erhöhen und werden diesen Weg in den nächsten Jahren konsequent weiterverfolgen“, betont Dr. Claus van der Velden, kaufmännischer Geschäftsführer der NetCologne.

NetCologne investierte 2021 44 Millionen Euro in Netzausbau

Im Geschäftsjahr 2021 investierte die NetCologne Gruppe rund 44 Millionen Euro in den Netzausbau. Das eigene Glasfasernetz wurde damit auf 29.000 Kilometer erweitert. Durch den konsequenten Ausbau der eigenen digitalen Infrastruktur konnten weitere 48.000 Haushalte mit Gigabit-Geschwindigkeiten erreicht werden. Die Anzahl der Kundenanschlüsse im Festnetz stieg auf rund 458.000 (2020: 441.000).

Im TV-Bereich sind rund 10.000 Kundenanschlüsse hinzugekommen, so dass 271.000 Kunden heute mit NetCologne fernsehen. Im deutschlandweiten Test der Fachzeitschrift Connect wurde das NetCologne-Netz 2021 erneut mit „sehr gut“ und erstmals als „bestes
Netz“ ausgezeichnet. Inzwischen erreicht das Unternehmen rund 1,25 Millionen Haushalte über die eigene glasfaserbasierte Infrastruktur. Trotz der gestiegenen Anforderungen durch Homeoffice und Homeschooling während der Corona-Pandemie, verlief der Netzbetrieb zuverlässig und reibungslos. Auch während der besonderen Herausforderung durch die Flutkatastrophe im Juli 2021 in Teilen des Versorgungsgebietes konnte das eigene Netz durch den besonderen Einsatz der Mitarbeitenden schnell wiederhergestellt werden.

Schon heute verfügen alle rund 260 Kölner Schulen über einen direkten Glasfaseranschluss der NetCologne. Im Auftrag der Stadt Köln wurde der Ausbau der Gigabit-Infrastruktur inklusive vollflächiger WLAN-Vernetzung weiter vorangetrieben: 170 Schulen konnten 2021 ins Gigabit-Zeitalter gehoben und 1.400 WLAN-Antennen neu installiert werden. Damit sind an 230 der insgesamt rund 260 Schulstandorte Gigabit-Geschwindigkeiten verfügbar. Die restlichen Schulstandorte werden bis Sommer 2022 angebunden.

Die Abteilung Education Services wurde im Berichtsjahr um zwanzig Kolleginnen und Kollegen verstärkt und umfasst nunmehr 85
Mitarbeitende. Diese kümmern sich ausschließlich um den gestiegenen den eigenen Service auf eine 24/7 Erreichbarkeit erweitert. Darüber hinaus wurde im Privatkundenbereich ein Kundenbeirat gegründet, der im Berichtsjahr erstmals seine Arbeit aufgenommen hat. Damit wird die Nähe zu Kundinnen und Kunden weiter gestärkt, der persönliche Austausch gefördert und ein noch besseres Verständnis für die Kundenbedürfnisse sichergestellt.

Im regelmäßigen Dialog werden Produkte und Services auf den Prüfstand gestellt und mit Ideen und Anregungen des aktuell 20-köpfigen Kundenbeirats weiterentwickelt. Darüber hinaus erhalten die Mitglieder exklusive Einblicke in das Unternehmen und können durch aktive Mitsprache bei relevanten Themen bereichsübergreifend mitwirken. Ab 2022 realisiert NetCologne darüber hinaus den Service vollständig über eigene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und setzt damit einen wichtigen Meilenstein im Kundenservice.

NetCologne unterstützt die Klimaschutzziele der Stadt Köln und verfolgt seit 2019 ein eigenes Konzept zur Reduktion von Treibhausgasen. Mit ihren digitalen Infrastrukturen hilft NetCologne zudem anderen Unternehmen, CO2 einzusparen. Der Fokus der eigenen Aktivitäten liegt auf Energieeffizienz an den Standorten und den Betriebsanlagen sowie dem Fuhrpark und dem Energieeinkauf.

NetCologne reduzierte CO2-Ausstoß

Durch gezielte Maßnahmen konnte NetCologne den CO2-Ausstoß von rund 13.000 Tonnen (2019) auf knapp 1.500 Tonnen im Berichtsjahr 2021 reduzieren. Bereits in 2022 wird der Energiebedarf des Unternehmens ausschließlich aus regenerativen Energien sichergestellt. Die weiterhin geringfügig anfallenden CO2 Emissionen werden durch den Einkauf von geprüften Kompensations-Zertifikaten ausgeglichen. Damit ist NetCologne schon 2022 CO2 neutral. Geplante Photovoltaikanlagen auf Dächern und mehr Elektro-Fahrzeuge im Fuhrpark senken den Kompensationsbedarf perspektivisch weiter ab.

Claus van der Velden: „Die Erderwärmung wird zunehmend spürbar, die Dringlichkeit zum Handeln wächst. Unsere Vision einer Smart City Köln unter Anbindung der Region und unsere Maßnahmen zur eigenen Klimaneutralität sind integrale Bestandteile des Beitrags der NetCologne für mehr Nachhaltigkeit.“ (red03)