Wirtschaftsministerin Christa Thoben hat am 30. Juli 2008 in Düsseldorf 34 Stipendiatinnen und Stipendiaten aus den chinesischen Partnerprovinzen Shanxi und Jiangsu verabschiedet. Die Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Bergbau, Energie, Maschinenbau, Umweltschutztechnologie und dem Dienstleistungssektor hatten seit Anfang August 2007 bzw. Februar 2008 an zwei vom nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministerium geförderten Fortbildungsprogrammen teilgenommen. Nach einem Intensivsprachkurs Deutsch und Managementlehrgang
zu Beginn ihres Aufenthaltes lernten die Stipendiaten in Fachpraktika die Arbeitsabläufe in nordrhein-westfälischen Unternehmen und Institutionen kennen. „Die Wirtschaft beider Länder profitiert von der Stipendiatenausbildung in erheblichem Maße“, betonte die Ministerin in Anwesenheit der Unternehmensvertreter, die Praktikumsplätze bereitgestellt hatten.

China wichtiger Handelspartner von NRW
Nordrhein-Westfalen unterhält seit 1984 enge Kontakte zur Provinz Shanxi und seit 1985 zur Provinz Jiangsu. Mehr als 500 chinesische Stipendiaten haben seitdem an dem Programm für Fach- und Führungskräfte teilgenommen. „Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Kontakten und Wirtschaftsbeziehungen zwischen chinesischen und nordrhein-westfälischen Unternehmen“, so Ministerin Thoben. „Viele unserer Unternehmen haben aus dem Kreis der Stipendiaten kompetente Mitarbeiter gefunden, andere sind in leitende Positionen auf der chinesischen Seite tätig und für nordrhein-westfälische Unternehmen wertvolle Ansprechpartner.“ Die Fortbildungsmaßnahmen werden durch die Internationale Weiterbildungs und Entwicklungs gGmbH NRW (InWEnt) organisiert und durchgeführt. Die Finanzierung der Stipendiatenprogramme erfolgte jeweils zur Hälfte durch das nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerium und den chinesischen Partnern.
China entwickelt sich für Nordrhein-Westfalen zu einem der wichtigsten Wirtschaftspartner: Insgesamt 20,3 Milliarden Euro betrug das Handelsvolumen zwischen Nordrhein-Westfalen und der Volksrepublik im Jahr 2007. Davon entfielen 6,5 Milliarden Euro auf nordrhein-westfälische Exporte und 13,8 Milliarden Euro auf Importe.

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[jb; Quelle: Landesregierung NRW]

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