Köln | Mitglieder des NSU-Untersuchungsausschusses haben sich heute in Köln mit Opfern der rechten Terrorgruppe getroffen. Ziel der Begegnung war es, die Betroffenen zu Wort kommen zu lassen und sie über den Fortgang der Untersuchungen zu unterrichten, teilte der Bundestag mit.

An dem Treffen nahmen neben dem Ausschussvorsitzenden Sebastian Edathy (SPD) und seinem Stellvertreter Stephan Stracke (CSU) auch die Ombudsfrau für die Opfer, Barbara John, und der Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters (SPD) teil.

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Die Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) soll 2001 einen Bombenanschlag auf ein deutsch-iranisches Lebensmittelgeschäft in Köln verübt haben. 2004 beging sie dann nach Erkenntnissen der Ermittler einen Nagelbombenanschlag in der vor allem von Ausländern bewohnten Kölner Keupstraße. Mehrere Menschen erlitten bei den Vorfällen zum Teil schwere Verletzungen.

Weitere Informationen zu dem Treffen folgen im Verlauf des Tages

Autor: dapd

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