„Schon einzelne Bauteile können dazu beitragen, dass sich sowohl überregionale als auch regionale Verkehrsströme verbessern“, sagte Roters beim Empfang für die Verkehrsminister mit Blick auf den notwendigen Ausbau des rechtsrheinischen Schienennetzes. Vor wenigen Tagen war die Finanzierung des vom Land NRW planerisch vorangetriebenen Ausbaus des neuen Rhein-Ruhr-Express als Entlastungsstrecke für den rechtsrheinischen Bahnverkehr in die öffentliche Diskussion gekommen.

Zuwachsraten bei Personen und Güterverkehr behindern Bahnstrecken
Zwei Tage lang konferierten Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer, ein Vertreter der Generaldirektion Move der Europäischen Union und die 16 Landesverkehrsminister auf Einladung des nordrhein-westfälischen Verkehrsministeriums in Zusammenarbeit mit der Stadt Köln im Kölner Rathaus. „Wir sehen durch die großen Zuwachsraten beim Personenverkehr und Güterverkehr noch größere Probleme auf die Bahnstrecken zukommen. Zwei von drei großen Nord- Süd-Bahnverbindungen gehen durch das Kölner Stadtgebiet, dazu noch bedeutende Ost-West-Verbindungen. Die rechtsrheinischen Bahnknoten und –strecken müssen ausgebaut werden, auch um den weiter deutlich steigenden Frachtverkehr bewältigen zu können“ nutzte Roters die Gelegenheit, die drängenden Kölner Verkehrsfragen den Verkehrsministern zu skizzieren.

Wirtschaft hängt von Leistungsfähigkeit des Verkehrsnetzes ab
In seiner Rede erläuterte Roters den Verkehrsexperten das vielfältige Kölner Verkehrsnetz, von dessen Leistungsfähigkeit die gesamte Entwicklung der regionalen Wirtschaft und auch ihrer Einwohner abhängt. Bundesverkehrsminister Ramsauer übergab der Kölner Oberbürgermeister das kürzlich beim RegioGipfel Rheinland einmütig verabschiedete Konsenspapier Verkehr im Rheinland.

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[il]

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