Köln | Das Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste oder raum13 wurde Ende April geräumt. Das Land NRW besitzt in der Deutz-Mülheimer Straße Flächen, die der NRW.Urban gehören. Die beiden Kölner SPD-Landtagsabgeordneten Martin Börschel und Jochen Ott wollten von der Schwarz-Gelben-Landesregierung wissen ob eine Möglichkeit zur Zwischennutzung der landeseigenen Flächen im Otto-Langen-Quartier besteht.

Die Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen Ina Scharrenbach beantwortete die Fragen von Börschel und Ott und schließt eine Zwischennutzung der landeseigenen Flächen und Gebäude aus „haftungs- und verkehrssicherheitspflichtiger Verantwortung“ aus. Sie stellt fest: „Das Gelände ist insgesamt nicht verkehrssicher“.

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Die Stadt Köln habe die Landesregierung gebeten eine Lösung zu suchen. Dazu habe es im Februar ein Gespräch zwischen Raum 13 und NRW.Urban gegeben. NRW.Urban und die Landesregierung wollten allerdings nie Wege und Gebäude umfangreich sanieren. Das Ergebnis dieses Gesprächs sei es gewesen, dass eine Zwischennutzung aus Gründen der Verkehrssicherheit und Versicherungspflichten abgelehnt wurde.

Raum 13, so die Ministerin habe noch einmal angefragt. In Abstimmung zwischen der Stadt Köln, dem Ministerium und NRW.Urban wurde dem Verein angeboten die Kunstgegenstände aus dem Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste in Containern auf einem befestigten Vorplatz am Grünzug Charlier einzulagern. Auch dafür wären Sicherungsmaßnahmen, so die NRW-Landesregierung, nötig. Das Land kann sich eine Zwischennutzung zur Lagerung bis zum geplanten Verkauf Ende 2022 oder 2023 vorstellen. Nur wenn der Erwerber einen Pachtvertrag übernehmen würde, könnten die Kunstwerke dort länger eingelagert werden.

Autor: red

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