Santiago de Cuba | Papst Benedikt XVI. hat sich während seines Pastoralbesuches in Kuba für eine offenere Gesellschaft eingesetzt. Bei einer Messe mit Tausenden Kubanern sagte das katholische Kirchenoberhaupt, dass die Bevölkerung „mit den Waffen des Friedens, der Vergebung und des Verständnisses für den Aufbau einer offenen und erneuten Gesellschaft, einer besseren, menschenwürdigeren Welt kämpfen“ solle.

Gleichzeitig mahnte der Papst zu fortschrittlicheren Beziehungen zwischen der Kirche und der Regierung in Havanna. Präsident Raúl Castro wohnte der Rede bei und versprach, dass das kubanische Volk den Botschaften aufmerksam und mit Respekt zuhören werde. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand die 400-Jahr-Feier der Auffindung des Gnadenbildes der als Patronin des Landes verehrten Jungfrau von El Cobre. Ein Gespräch des Papstes mit Präsident Castro ist für Dienstag geplant.

Werbung

Autor: dts

Werbung