Symbolbild

Köln | Das Ratsbündnis aus Grünen, CDU und Volt will Start-ups fördern, indem diese mehr Aufträge von der Stadt Köln erhalten. Dazu soll die Stadt eine Start-up-Koordination in der Stadtverwaltung aufbauen.

Die Koordinationsstelle soll dabei helfen, dass so bürokratische Hürden überwunden werden können. Unter anderem soll die Stadt die rechtlichen Möglichkeiten prüfen, um etwa Innovationspartnerschaften möglich zu machen. Die Zusammenarbeit mit Start-ups soll organisatorisch, finanziell und compliancekonform abgesichert werden.

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Zudem will das Ratsbündnis, dass die Stadt und die städtische Wirtschaftsförderungs-GmbH, einen Wettbewerb ausschreibt für Start-ups, mit dem „Ziel der Lösung digitaler Herausforderungen in der Kölner Stadtverwaltung“.

Das Ratsbündnis will damit Hürden für Start-ups abbauen, etwa die von klassischen Ausschreibungsprozessen, da den meist noch jungen Unternehmen oftmals Mindesumsätze oder Referenzen fehlen. Die Parteien sind der Überzeugung, dass für beide Seiten eine Win-Win-Situation entsteht. Die Verwaltung profitiere davon, dass sie mit technologiegetriebenen und innovativen Lösungen in Berührung komme, so die Politiker. Das Ratsbündnis: „. Beides wirkt sich positiv auf die Attraktivität des Wirtschafts- und Digitalstandorts Köln aus und stärkt als innovatives Element einer modernen Behördenkultur auch die Arbeitgebermarke Stadt Köln.“

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