Bergisch-Gladbach | Im Stadtteil Herkenrath in Bergisch-Gladbach rutschten eine Reiterin und ihr Pferd in ein rund 2 Meter tiefes Loch, nachdem ein Feldweg einbrach, der bei der Hochwasserkatastrophe mutmasslich unterspült wurde. Pferd und Reiterin sind wohlauf.

Die Reiterin ritt im Bereich des Volbaches in Bergisch-Gladbach Herkenrath auf einem Feldweg aus. Dieser muss durch den Starkregen massiv unterspült gewesen sein, denn plötzlich brachen Reiterin und Pferd ein und rutschten in das aufklaffende rund 2 Meter tiefe Loch. Dies, so die Feuerwehr Bergisch-Gladbach, sei von der Reiterin vorab nicht zu erkennen gewesen.

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Die Reiterin konnte sich selbst befreien und informierte die Feuerwehr. Das Pferd konnte durch die Reiterin und mit Pferden erfahrene Feuerwehrbeamte beruhigt werden. Mit einem Bagger entfernte die Feuerwehr Erdreich rund um das Loch, so dass am Ende das Pferd herausgeführt werden konnte. Das Pferd wurde anschließend von einem Tierarzt untersucht, der eine leichte Schwächung erkannte, aber keine nennenswerten Verletzungen.

Die Feuerwehr Bergisch-Gladbach warnt vor zum Teil erheblichen Unterspülungen in Wäldern und auf Wiesen die noch nicht erfasst seien. Auch Wander- und Radwege sind von dem Hochwasser betroffen.

Autor: red
Foto: Das Pressefoto der Feuerwehr Bergisch-Gladbach zeigt das Pferd an der Stelle wo der Feldweg einbrach.

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