Das Pressefoto zeigt die Liegenschaft von oben

Köln | Es ist die Form klassischer Interimsnutzung: Das eine geht , das neue kommt, aber dies wird eine Weile dauern. Es geht um die ehemalige Deutschland-Zentrale von Volvo an der Ringsstraße in Köln-Rodenkirchen.

Bevor Menschen dort wohnen werden kommen jetzt erst einmal die Künstlerinnen. Es gibt eine Zwischennutzung, die die Kölner Immobilienunternehmen Bauwens und Convalor ermöglichen. Sie stellen die 14.000 Quadratmeter große Fläche Künstlerinnen seit Anfang Oktober zur Verfügung. Und die Atelierflächen gehen weg wie warme Semmeln. Denn in nur zwei Tagen, so die Unternehmen haben bereits 60 Künstlerinnen einen Interims-Mietvertrag unterschrieben. Jetzt waren erst einmal die bildenden Künste dran, ab November werden Flächen an Musiker und Bewegungskünstler vergeben. Dann sollen die Kunsthandwerker, die Musikschule Rodenkirchen und ein Verein, der Künstlerinnen mit Handicap vertritt einziehen.

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Wenn die Künstler*innen wieder ausziehen müssen soll ein Wohnquartier mit 300 Wohnungen entstehen. „Statt sich darüber zu ärgern, wie viele Jahre die Baurechtsschaffung dauert, haben wir entschieden, etwas Gutes für die Kunst zu tun!“ erklärt Dr. Oliver Bäumler, Geschäftsführer von Convalor in einem schriftlichen Statement. „Wir freuen uns, dass wir so für eine gewisse Zeit einen Ort der Kunst in Rodenkirchen schaffen können“, ergänzt Alexander Jacobi, Geschäftsführender Gesellschafter von Bauwens.

Künstler, die noch auf der Suche nach Flächen für Ateliers sind, können sich bei Andreas Schmitz unter info@interim-koeln.de melden.

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