Das Symbolbild zeigt eine dicke Trum.

Köln | Ab wann bekommen Kölner*innen eigentlich Entzugserscheinungen? Keine Schull- und Veedelszöch 2022 und den Rosenmontagszug 2022 wird es in der klassischen Form auf den Kölner Straßen so auch nicht geben. Zum zweiten Mal in Folge gilt: Köln darf nicht nach Strüßjer und Kamelle jubeln oder den Regenschirm aufspannen.

Das Festkomitee Kölner Karneval plant. Es stellt fest, dass aufgrund der Prognosen zu Omikron „ein normaler Rosenmontagszug mit tausenden von Zuschauer*innen nicht mögliche sein wird“. Das sagt zumindest Holger Kirsch, der den Rosenmontagszug verantwortet. Jetzt werde geprüft, welche Alternativen möglich sein werden. Das Festkomitee möchte an den Persiflagen zu politischen und gesellschaftskritischen Themen festhalten. Einen Puppenzug wird es in diesem Jahr nicht noch einmal geben. Aber es werden eine ganze Reihe Alternativen gedacht-.

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Schull- und Veedelszöch abgesagt

Die Schull- und Veedelszöch sind schon jetzt abgesagt. Denn, so deren Zugleiter Willi Stoffels, diese hängen an der Logistik des Rosenmontagszug und wenn dieser nicht stattfinde, dann könnte auch die Züge am Sonntag nicht laufen. Stoffels: „Wir verstehen, dass das Festkomitee unterschiedliche Alternativen durchspielt. Aber für die Schulen und Veedelsvereine, die nur wenige personelle und finanzielle Ressourcen haben, wollen wir jetzt Klarheit schaffen. Daher haben wir uns entschlossen, die Schull- un Veedelszöch schweren Herzens für 2022 abzusagen.“

Darauf denkt das Festkomitee herum

Es gäbe unterschiedliche Konzepte, so das Festkomitee. Unter anderem gíbt es die Idee die Persiflagewagen auf unterschiedlichen Plätzen in den Kölner Veedeln auszustellen. Dann denkt das Festkomitee über die „Rio“-Variante nach, mit kurzen und festen Tribünen wo im Außenbereich die Abstände eingehalten werden können. Auch das Rheinenergiestadion ist wieder in den Köpfen der Jeckenfürst*innen präsent.

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