Köln | Im Rahmen des „Kapitalismus vs. Demokratie“-Kongresses des Studierendenverbandes DieLinke.SDS, an dem von Freitag bis Sonntag an der Universität zu Köln rund 1.000 Menschen teilgenommen haben sollen, diskutierte die stellvertretende Parteivorsitzende der Linken Sahra Wagenknecht mit Studenten und Aktivisten über das Thema „Generation Krise? Generation Widerstand“.

Dabei bezeichnete Wagenknecht die Eurorettung als „Rettung der Euros der Banken und Konzerne“ und sprach sich für ein Miteinander der ihrer Ansicht nach benachteiligten Menschen unterschiedlicher Nationen aus. „Es stehen nicht Griechen gegen Deutsche, sondern die Mehrheit der Menschen gegen die Reichen.“, so Wagenknecht.

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Die Diskussionsteilnehmer berichteten von ihren kreativen Methoden mit denen sie die verschiedenen Bevölkerungsgruppen, die Grund zu Protest und Widerstand haben, vereinen konnten. „In Deutschland müssen wir in Sachen der Widerstandsformen tatsächlich Französisch, Spanisch und Griechisch lernen“, erklärte Wagenknecht. Die Veranstalter zeigten sich mit dem Interesse an dem Kongress zufrieden.

Autor: cb
Foto: Symbolfoto

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