Köln | Die beiden französischen Comicfiguren Asterix und Obelix begleiteten die Kölner in den letzten Wochen. Denn in Köln und Paris fand die Eishockey-Weltmeisterschaft 2017 statt. Die Stimmung in der Kölner Arena, wo normalerweise beißwütige Fische spielen, ausgelassen bis Party. Die Schweden wurden am Ende Eishockey-Weltmeister, mit einem 2:1 nach Penaltyschießen.

Die Schweden haben ja auch den Spitznamen „Tre Kronor“ und die entzauberten den in langen Phasen überlegenen Titelverteidiger Kanada im Penaltyschießen 2:1 (0:0, 1:0, 0:1, 0:0, 1:0). Schweden und Kanada kennen sich aus diversen Endspielen, so etwa bei den Olympischen Winterspielen von Sotschi, wo die Kanadier als Sieger vom Eis gingen. Dritter wird bei dieser in zwei Städten ausgetragenen Eishockey-WM das Team aus Russland. Die Finnen wurden Vierter. Die Kanadier hatten im Viertelfinale das deutsche Team mit 2:1, trotz Heimvorteil besiegt und dann Russland aus dem Rennen geworfen. Deutschland beendete die WM auf Platz 8.

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Insgesamt kamen rund 685.000 Zuschauer nach Köln und Paris. Der Etat soll gedeckt sein und der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) rechnet mit einem ordentlichen Plus, dass in die Nachwuchsarbeit fließen soll.

Autor: ag

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