Köln | Das Sommerblut Kulturfestival ging dieses Jahr mit dem Themenschwerpunkt „Körper“ in die 17. Runde. Vom 5. bis 21. Mai besuchten rund 6.000 Zuschauer und Zuschauerinnen 53 Aufführungen von 31 unterschiedlichen Produktionen, nach Angaben des Veranstalters.

Über 220 Künstler und Künstlerinnen haben auf dem diesjährigen „Festival der Multipolarkultur“ mit ihren Tanz- und Theateraufführungen, Ausstellungen sowie Musik tausende Menschen begeistert. Sowohl lokale als auch nationale und internationale Künstler zeigten ihre beeindrucktesten Produktionen zum Thema Körper als Quelle von Lust und Frust.

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Besonders auf die Barrierefreiheit einiger Veranstaltungen wurde auch im Rahmen des diesjährigen inklusiven Kulturfestivals geachtet. In elf Produktionen hatten die Besucher die Möglichkeit, Audiokommentierung und/oder Gebärdendolmetscher in Anspruch zu nehmen. Auch die zum ersten Mal stattgefundenen moderierten Publikumsgespräche mit den Künstlern wurden teilweise in Gebärdensprache übersetzt. Ganz im Sinne des inklusiven Charakters des Festivals nahm zum ersten Mal eine Gruppe Autisten an der Abschlussparade „MAD PRIDE“ teil. Insgesamt feierten 500 Menschen mit und ohne Behinderung die Parade der stolzen Verrückten.

Autor: Jane Baruth

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