Köln | Rund 1.000 Kinder wurden beim Wechsel zur weiterführenden Schule im vergangenen Jahr an den Kölner Gesamtschulen abgelehnt. Zu wenige Plätze. Jetzt sollen in Lindenthal zwei Realschulen zu einer vierzügigen Gesamtschule umgewandelt werden. Es sollen zwei Teilstandorte entstehen, wie die städtische Verwaltung heute mitteilte.

Zum Schuljahr 2019/20 soll eine Gesamtschule an den Teilstandorten Berrenrather Straße in Sülz und Alter Militärring in Müngersdorf ihren Betrieb aufnehmen. Am kommenden Montag soll die Vorlagen im Ausschuss für Schule und Weiterbildung beraten werden. Nach der Sommerpause soll die Genehmigung der Bezirksregierung eingeholt werden. Dazu sollen die Schulkonferenzen die entsprechenden Beschlüsse fassen und die Räumlichkeiten geprüft werden.

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Die Idee ist, nach den Sommerferien 2019 mit vier Eingangsklassen in der Jahrgangsstufe 5 am Schulstandort Berrenrather Straße zu starten. Dort sollen später die Jahrgänge 5.-7. Klasse bleiben, während die 8. bis 13. Klasse am Alten Militärring unterrichtet wird. Weiter heißt es in der Mitteilung der Stadt Köln: „Es ist vorgesehen, mit dem Start der Gesamtschule die Elsa-Brändström-Realschule, Berrenrather Straße, und die Ernst-Simons-Realschule, Alter Militärring, zum Schuljahr 2019/20 auslaufend zu schließen. Beide Schulen nehmen ab dem Schuljahr 2019/2020 keine Fünftklässler mehr auf. Für die verbleibenden Schülerinnen und Schüler der Real-schulen werden Stadt Köln und Bezirksregierung Köln sicherstellen, dass sie den angestrebten Schulabschluss unter angemessenen Rahmenbedingungen absolvieren können.“

Lindenthal bekäme damit die 14. Gesamtschule im Angebot der Stadt Köln.

Autor: Andi Goral

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