Köln | Am 1. Mai 2019 wird Branddirektor Johannes Feyrer mit Erreichen des 60. Lebensjahres in den Ruhestand gehen. Er wird damit regulär aus dem Feuerwehrdienst, nach 33 Jahren Dienst für die Stadt Köln, ausscheiden.

Feyrer übernahm das Amt von seinem Vorgänger Stephan Neuhoff, nachdem er viele Jahre dessen Stellvertreter war. Feyrer war Vollblutfeuermann und brannte – wenn man das so formulieren kann – für die Feuerwehr. Auch als er längst Branddirektor war, engagierte er sich noch aktiv auf Einsatzstellen und fuhr Alarmdienst. Einer mit Herzblut für die Feuerwehr und damit auch für die, die er mit den Beamten der Feuerwehr rettete, ein Macher. Nicht immer glücklich agierte Feyrer allerdings bei der Causa Kalkberg, die er auch von seinem Vorgänger erbte, wie etwa auch die Problematik, dass zu wenig bis oft gar keine Frauen den Weg in die Kölner Feuerwehr fanden. Dabei gelang Feyrer in der Verwaltung vieles. So kämpfte er für mehr Geld und Stellen für die Kölner Wehr und konnte sich gegenüber der Politik behaupten.

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Stadtdirektor Keller, der auf Seiten der Verwaltung für die Feuerwehr verantwortlich zeichnet, erklärte, dass er bereits jetzt nach einem Nachfolger für Feyrer suchen will und die Stelle in Kürze ausschreiben werde. Die oder der neue Feuerwehrchef soll sich in der verbleibenden Zeit, bis zum Ausscheiden von Feyrer, einarbeiten können. Immerhin leitet der oder die Branddirektorin rund 3.500 Einsatzkräfte unterschiedlicher Feuerwehren an.

Autor: Andi Goral

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