Das Symbolbild zeigt ein Detail der Altstadt-Weihnachtsmärkte in Köln.

Köln | Das CDU-Mitglied im Kölner Stadtrat Werner Marx fragte am 6. September im Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen nach, wie sich die Stadt Köln zu einer früheren Öffnung der Weihnachtsmärkte 2021 positioniert. Stadtdirektorin Blome antwortete schriftlich zur kommenden Sitzung am 25. Oktober.

Die Anfrage bezog sich unter anderem darauf, dass etwa in Bonn der Weihnachtsmarkt 2021 in diesem Jahr zwei Tage länger dauern darf. Dort soll der Weihnachtsmarkt bereits am 17. November beginnen. Die längere Öffnungsdauer wird unter anderem damit begründet, dass der Markt 2020 aufgrund der Coronapandemie ausgefallen sei.

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Das sagt die Stadt Köln

Die Stadt Köln erachtet einen verlängerte Öffnungszeit der Weihnachtsmärkte nur dann für sinnvoll, wenn sich alle Märkte beteiligten. Die Verantwortlichen befürchten, sollten nur einzelne Märkte die verlängerte Öffnungsdauer realisieren, ein Überlaufen dieser Märkte. Dies will die Stadt Köln aber aus Gründen des Infektionsschutzes der Corona-Pandemie verhindern. Auch die Gefahrenabwehr sei bei überfüllten Weihnachtsmärkten, so die Stadt, nicht gewährleistet. Zudem befürchten die städtischen Beamten, dass Überfüllungen eine mehrfache kurzzeitige Schließung nach sich ziehen könnte und damit die Attraktivität der Märkte Schaden erleiden könnte.

Die Stadt schreibt: „n Gesprächen mit den Betreibenden der Märkte auf den zentralen Innenstadtplätzen wurde dies thematisiert. Auch wenn zunächst der Wunsch von einzelnen Betreibenden nach einer früheren Öffnung bestand, wurde Einvernehmen darüber erzielt, dass nur eine gemeinsame Lösung sinnvoll ist.“ Ein weiterer Aspekt ist, dass die Weihnachtsmärkte auf dem Alter Markt und Heumarkt erst nach den Elften im Elften Feiern aufgebaut werden können.

So werden die Kölner Weihnachtsmärkte in diesem Jahr 33 Tage lang geöffnet sein. In 2022 wird die Öffnungsdauer einen Tag länger sein.

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