Köln | Die Stadt Köln und ihre Wirtschaftsförderung stellen fest, dass Köln ein begehrter Bürostandort bleibe. Die Stadt erwartet bis 2030 zusätzlich 25.000 Menschen die in Büros arbeiten werden.

Schon von 2010 bis 2020 stieg die Zahl der Büroarbeitsplätze in Köln um 57.000 und erreichte im Corona-Jahr 330.000. 2020 stieg durch die Pandemie die Leerstandsquote geringfügig an. Wenn bis 2030 in Köln 25.000 Menschen mehr in Büros arbeiten sollen, dann benötigen diese eine Fläche von 770.000 Quadratmetern errechnete die Stadt. Allerdings wären diese durch 28 Bauprojekte die in den kommenden Jahren geplant seien und durch die 735.000 Quadratmeter neuer Büroflächen die dadurch entstehen bereits abgedeckt. Diese Bauprojekte konzentrieren sich auf die Stadtteile Ehrenfeld/Braunsfeld, Ossendorf, Mülheim und Deutz.

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Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt zieht das Fazit, dass weitere Büroflächen in Köln benötigt werden und damit auch Flächen im Stadtgebiet für Gewerbeimmobilien gesichert werden müssen. Die Wirtschaftsförderer gehen, trotz der weiteren Etablierung des Homeoffice in der zukünftigen Arbeitswelt, davon aus, dass die deutliche Mehrzahl der Beschäftigten einen Arbeitsplatz in einem Büro benötigen, auch wenn dies eventuell Shared Desks sein werden. Die Start-up-Szene sieht die Wirtschaftsförderung dabei als Markttreiber.

Autor: red

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