Köln | Die Kölner Stadtentwässerungsbetriebe (StEB) wird ab Mitte dieses Monats wieder im Bezirksrathaus Porz ausstellen. Diesmal geht es um das Thema Wetterextreme, nicht nur Porzerinnen und Porzer sind hiervon betroffen.

Wie die Stadt Köln am heutigen Mittwoch bekannt gab, beginnt die gemeinsame Ausstellung von Stadtentwässerungsbetrieben (StEB) und der Stadt Köln am 15. Mai und soll bis zum 29. Juni dieses Jahres andauern. Gemeinsam haben die StEB und die Stadt Köln sich zum Ziel gesetzt, als Teil der Klimafolgenanpassung die Überflutungsvorsorge gegen sommerliche Starkregenereignisse zu verbessern.

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Das Handlungsprogramm knüpft an zahlreiche Maßnahmen an, die in der Vergangenheit bereits gegen Rheinhochwasser ergriffen wurden. Zur Starkregenvorsorge gehört neben eigenen Maßnahmen auch die Information und Sensibilisierung der Bevölkerung. So gibt es zahlreiche Möglichkeiten, wie sich Private gegen Überflutungen schützen können. Sie sind durch das Wasserhaushaltsgesetz im Rahmen ihrer Möglichkeiten sogar zur Eigenvorsorge verpflichtet, wie die Stadt im Vorfeld betonte.

Um möglichst viele Menschen zu erreichen, haben die StEB eine Wanderausstellung zu Überflutungsschutz und -vorsorge erarbeitet. Diese war im März und April erstmals sechs Wochen im Stadtbezirk Lindenthal ausgestellt. Bezirksbürgermeister Henk van Benthem und der stellvertretende StEB-Vorstand Jürgen Becker werden am 15. Mai die Ausstellung gemeinsam eröffnen. Die StEB wird auch während der Ausstellung mit Fachleuten vor Ort sein. Zwischen dem 22.Mai und 26. Juni stehen die jeweils dienstags von 16 bis 18 Uhr für individuelle Fragen zur Überflutungsgefährdung bereit.

Autor: bfl

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