Damaskus | Laut der syrischen Opposition sind bei einem Giftgas-Angriff von Regierungsanhängern nahe der Hauptstadt Damaskus circa 1.300 Menschen getötet worden. Dies sagte ein Vertreter der oppositionellen Nationalen Syrischen Allianz am Mittwoch in Istanbul. Die syrische Regierung hatte den Einsatz von Chemiewaffen zuvor dementiert.

Nach Darstellung der Opposition hatten Regierungsanhänger am Mittwochmorgen (Ortszeit) bei einem Angriff auf Vororte der syrischen Hauptstadt mit Nervengas bestückte Raketen sowie konventionelle Waffen verwendet. Die syrische Opposition appellierte an die Chemiewaffenexperten der Vereinten Nationen, die sich derzeit in Damaskus befinden, sich selbst ein Bild von der Lage vor Ort zu machen.

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Westerwelle: Einsatz von Chemiewaffen in Syrien dringend aufklären

Außenminister Guido Westerwelle hat Aufklärung über den angeblichen Einsatz von Chemiewaffen in Syrien gefordert. „Diese Vorwürfe sind sehr gravierend und alarmierend. Diese Vorwürfe müssen dringend aufgeklärt werden. Wir verlangen, dass die Chemiewaffenexperten der Vereinten Nationen, die derzeit in Syrien sind, umgehend die Gelegenheit erhalten, die Vorwürfe umfassend zu prüfen“, sagte er am Mittwoch am Rande des EU-Außenministertreffens in Brüssel zu den Meldungen, wonach zahlreiche Menschen in Syrien durch den Einsatz von Giftgas getötet wurden. Laut der syrischen Opposition wurden bei einem Giftgas-Angriff von Regierungsanhängern nahe der Hauptstadt Damaskus circa 1.300 Menschen getötet. Die syrische Regierung hatte den Einsatz von Chemiewaffen zuvor dementiert.
Nach Darstellung der Opposition hatten Regierungsanhänger am Mittwochmorgen (Ortszeit) bei einem Angriff auf Vororte der syrischen Hauptstadt mit Nervengas bestückte Raketen sowie konventionelle Waffen verwendet. Die syrische Opposition appellierte an die Chemiewaffenexperten der Vereinten Nationen, die sich derzeit in Damaskus befinden, sich selbst ein Bild von der Lage vor Ort zu machen.

Autor: dts

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