Marx, der in Mainz Theaterwissenschaft, Deutsche Philologie und Publizistik studierte und dort eine Juniorprofessur innehatte, lehrte  unter anderem in Berlin, Hildesheim und Wien und war nach Forschungsaufenthalten in den USA zuletzt Professor für Theaterwissenschaft an der Universität Bern. Als Direktor der Theaterwissenschaftlichen Sammlung, die 1920 gegründet wurde, will Marx vor allem das Profil der Sammlung als interdisziplinäres Studien- und Forschungszentrum stärken. Dazu zählt auch die Vernetzung mit nationalen und internationalen Universitäten und Institutionen. So beginnen im Frühjahr zwei Forschungsstipendiaten im Zusammenhang eines Kooperationsprogramms mit der Universität Bern ihre Arbeit mit den Graphischen Beständen der Theaterwissenschaftlichen Sammlung, und mit der Universität Istanbul ist eine Zusammenarbeit über den wichtigen Bestand türkischer Karagöz-Schattenspielfiguren in Vorbereitung.

Die Theaterwissenschaftliche Sammlung ist laut Uni Köln eine einzigartige Quellensammlung, die nicht nur von Studierenden und Forschenden genutzt wird, sondern ihre Bestände in der Öffentlichkeit mit eigenen Ausstellungen präsentiert und als Leihgeber für internationale Museen dient. Als Schnittstelle zwischen Universität und Öffentlichkeit will sie zukünftig auch in der Stadt Köln wieder stärker präsent werden.

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