Köln | Es gibt gute und schlechte Nachrichten von der Deutschen Bahn AG (DB) zu den von der Unwetterkatastrophe am 14./15. Juli betroffenen Bahnstrecken. Immerhin will die DB bis Ende des Jahres die für Köln wichtige Pendlerstrecke zwischen Erftstadt und Euskirchen wieder in Betrieb nehmen. Die Eifelbahn bis Trier ist in Teilen auf unbestimmte Zeit nicht nutzbar.

Auf manchen Strecken, dazu zählt unter anderem die Strecke Köln-Hansaring bis Düren, soll die Bahn schon wieder kurzfristig rollen. Auf anderen Bahnstrecken in NRW, die vom Unwetter Mitte Juli betroffen waren, geht bis Ende des Jahres und darüber hinaus gar nichts. Vor allem für die Urlaubsregion Eifel ist nach der Corona-Pandemie, dies ein zweiter heftiger Schlag. Die DB setzt sich zum Ziel bis Jahresende wieder 80 Prozent der vom Hochwasser betroffenen Strecken wieder befahrbar zu machen.

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Die DB veröffentlichte eine Liste mit den wichtigsten Strecken und ihrer vermutlichen Reparaturdauer.

Kurzfristig sollen den Bahnreisenden diese Strecken in NRW wieder zur Verfügung stehen:
• Bochum – Witten
• Bochum – Dahlhausen – Hattingen
• Düsseldorf – Hagen
• Köln-Hansaring – Düren

Bis Ende des Jahres sollen die Züge auf diesen Strecken wieder rollen:
• Bonn – Rheinbach (Teilstrecke der Voreifelbahn)
• Erftstadt – Euskirchen (Teilstrecke der Eifelbahn)
• Essen – Wuppertal (S-Bahn Rhein-Ruhr Linie 9)
• Hagen – Brügge (Volmetalbahn)
• Hagen – Plettenberg (Ruhr-Sieg-Strecke)
• Herzogenrath – Geilenkirchen (Teilstrecke zwischen Aachen – Mönchengladbach)
• Remagen – Walporzheim (Teilstrecke der Ahrtalbahn)

Diese Bahnstrecken sind teilweise von den Unwetterereignissen vollständig zerstört. Eine Wiederinbetriebnahme wird erst deutlich nach 2021 erfolgen:
• Euskichen – Bad Münstereifel (Erfttalbahn)
• Euskirchen – Ehrang (Teilstrecke der Eifelbahn)
• Rheinbach – Euskirchen (Teilstrecke der Voreifelbahn)
• Walporzheim – Ahrbrück (Teilstrecke der Ahrtalbahn)

Autor: red
Foto: Das Pressefoto der DB zeigt die Unwetterfolgen in NRW an der Eifelbahn bei Urft (Steinfeld). | Foto: Deutsche Bahn AG / Patrick Kuschfeld

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