Köln | Mit einer Demonstration vor dem Kreishaus in Bergheim wollen Beschäftigte der Regional-Verkehrsgesellschaft Köln (RVK) am heutigen Donnerstag auf die Gefährdung ihrer 400 Arbeitsplätze aufmerksam machen. Zu der Demonstration aufgerufen hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (verdi). Der Verkehrsausschuss des Kreistages soll dort über die Vergabe der Verkehrsleistung im Rhein-Erft-Kreis befinden, teilt verdi mit.

Bei der Vergabe der Verkehrsleistung im Rhein-Erft-Kreis gehe es um die Entscheidung, ob eine europaweite Ausschreibung der Verkehre erfolgen soll oder ob der Auftrag direkt an das heimische Unternehmen RVK gehen kann, was die Arbeitsplätze sichern würde, betont verdi. Der Rhein-Erft-Kreis sei mit 12 Prozent der Anteile an der Verkehrsgesellschaft beteiligt.

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„Eine europaweite Ausschreibung würde internationale Verkehrskonzerne begünstigen, die die Dienstleistung bürgerfern organisieren. Dagegen hat die Regional-Verkehrsgesellschaft Köln jahrelang in Betriebshof, Fahrzeuge, Hard- und Software investiert, um eine nachhaltige, umweltfreundliche Verkehrsleistung zu erbringen“, erklärte Peter Büddicker verdi-Fachbereichsleiter Verkehr in NRW. „Die Beschäftigten der RVK und deren Tochtergesellschaften haben in den vergangenen Jahren einen erheblichen Beitrag zur Restrukturierung des Unternehmens geleistet. Mit ihrem Einsatz sorgen sie täglich für einen zuverlässigen Nahverkehr im gesamten Kreisgebiet. Schon deshalb ist die Direktvergabe der Verkehrsleistung des Kreises an die RVK geboten“, so Büddicker.

Autor: ib

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