Köln | Die Damen des FCJ Köln unterliegen am Samstag in der Regionalliga West gegen den ASV Senden knapp mit 2:3 (25:23, 22:25, 14:25, 25:22, 15:17) und behalten als Belohnung einen Punkt in Köln.

Das Spiel fand an der Kölner Sporthochschule statt. Im ersten Satz waren die Gegnerinnen ebenbürtig, aber am Ende konnten die Kölnerinnen den Satzerfolg für sich verbuchen. Im zweiten und dritten Durchgang wendete sich das Blatt. Lange, platzierte Aufschläge der Sendenerinnen stellten die Kölnerinnen vor Probleme, zusätzlich häuften sich Ungenauigkeiten und vermeidbare Fehler im Spielaufbau. Besonders fanden die Kölnerinnen kein Mittel gegen die klug gelegten Bälle der Gegnerinnen. Im vierten Satz schien bei Kölner Rückstand die Niederlage bereits besiegelt, als eine Auszeit die unerwartete Wende brachte. Stark verbessert in allen Elementen, vor allem in der Block-Abwehrarbeit, konnten sich die Kölnerinnen in den Tiebreak retten.

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Obgleich Senden diesen knapp für sich entscheiden konnte, sieht Trainer Hannich viel Positives in der Niederlage: „Ich bin wahnsinnig stolz auf den Kampfgeist der Mannschaft. Nicht zum ersten Mal in dieser Saison haben wir den Kopf aus der Schlinge gezogen und das ist in diesem Fall auf die sehr konsequente Umsetzung der taktischen Vorgaben zurückzuführen“. „Gegen alle Teams der oberen Tabellenhälfte mussten wir über die volle Spieldauer von fünf Sätzen gehen; ein weiteres Beispiel für die Ausgeglichenheit der Liga. Leider fehlt uns am Ende häufig die Kaltschnäutzigkeit“, erklärt Kapitänin Nina Rieger die dritte Fünfsatzniederlage der Saison.

Autor: ag, Q. + Foto: FCJ Köln

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