25 000 Menschen waren bei Köln-Marathon am Sonntag in Bewegung. Foto: Bopp

Köln | Was für ein Finish!

Der Köln-Marathon hat einen neuen, alten Sieger! Tobias Blum hat das erste Rennen nach drei Jahren Pandemie-Zwangspause, wie in 2018, gewonnen.

Der 27-Jährige vom LC Rehlingen kam in 2:16:25 Stunden nur eine Sekunde vor Titelverteidiger Hendrik Pfeiffer vom TV Wattenscheid ins Ziel. 

Um 8:30 Uhr war der Lauf in Deutz gestartet. Viele Zuschauer feuerten die Läufer entlang der Strecke an. Foto: Bopp

Am Sonntagmorgen um 9 Uhr war das Feld mit der Halbmarathon-Distanz auf dem Ottoplatz gestartet.

Fast 25 000 Menschen waren trotz Nieselregens bei der Großveranstaltung quer durch die Stadt in Bewegung, die Läufer wurden von Zuschauern entlang der Strecke bis zum Ziel am Dom angefeuert.

Hier lag Pfeiffer noch vor Tobias Blum (Nummer 1), am Ende setzte sich Letzterer im Finish durch. Foto: Bopp

Läufer soll beim Halb-Marathon kollabiert sein

Kurz nach 12 Uhr wurde es dann spannend, als das Spitzenduo um Blum und Pfeiffer zum Schlussspurt ansetzte. Schließlich hatte Blum die berühmte Nasenlänge voraus, wiederholte so seinen Triumph von 2018 im letzten Karriererennen und unterbot seine Siegerzeit von vor vier Jahren gar.

Dritter wurde der Australier Russel Dessax-Chin mit einer Zeit von 2:26:35.

Ein tragischer Zwischenfall überschattete den Köln-Marathon, als bekannt wurde, dass ein Teilnehmer des Halb-Marathons kollabierte und in eine Klinik gebracht werden musste.