Düsseldorf | Trotz Konjunkturabkühlung ist die Zahl der Insolvenzen in Nordrhein-Westfalen im dritten Quartal auf Jahressicht gesunken. Bei den Amtsgerichten im Land seien zwischen Juli und September 9.662 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens eingegangen, teilte das Statistische Landesamt am Montag in Düsseldorf mit. Das seien 3,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die von den Gläubigern angemeldeten Forderungen beliefen sich auf 3,2 Milliarden Euro.

2.574 Fälle und damit gut ein Viertel der Insolvenzen betrafen Unternehmen. Hier gab es einen Rückgang von gut zehn Prozent. Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen ging um gut zwei Prozent auf 6.508 Fälle zurück. Die übrigen Fälle betrafen beispielsweise ehemals Selbstständige.

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In den ersten neun Monaten dieses Jahres wurden 29.433 Insolvenzen angemeldet, 0,6 Prozent mehr als vor einem Jahr. Grund war ein Anstieg der Zahl der Verbraucherinsolvenzen.

Autor: dapd

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