Mannheim | Die mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren haben sich im März deutlich verschlechtert: Der entsprechende Index sank von 17,8 Zählern im Februar auf nun 5,1 Punkte. Das teilte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mit. Der Anteil der Experten, die eine Verschlechterung in den kommenden sechs Monaten erwarten, steigt um 7,2 Prozent auf 12,9 Prozent.

Die Bewertung der konjunkturellen Lage verschlechtert sich leicht um 1,6 Zähler auf 90,7 Punkte. Die Sorge wegen eines möglichen Handelskonflikts mit den USA belastet auch den Ausblick für die Eurozone. Der Erwartungsindikator fällt um 15,9 Punkte auf 13,4 Zähler.

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Auch die Einschätzung der konjunkturellen Lage in der Eurozone geht zurück. Der entsprechende Indikator fällt um 1,5 Punkte auf 56,2 Zähler. „Die Sorge vor einem durch die USA ausgelösten globalen Handelskonflikt lässt die Experten vorsichtiger in die Zukunft blicken“, kommentierte ZEW-Präsident Achim Wambach die Zahlen.

Auch der starke Euro belaste die Konjunkturaussichten für die Exportnation Deutschland. „In Verbindung mit der immer noch sehr guten Lageeinschätzung ist der Ausblick aber weiterhin positiv“, so Wambach weiter.

Autor: dts

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