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Das Masterplan für die Umgestaltung des Campus Deutz. Mit zwei Architekturwettbewerben ist ein weiterer Meilenstein erreicht.  Grafik: TH Köln/BLB NRW

TH Köln: Architekturwettbewerb für zwei Ersatzneubauten ist entschieden

Köln | Die Technische Hochschule Köln plant die Neugestaltung ihres Campus in Köln-Deutz. Nun hat ein Preisgericht die Gewinner von gleich Architektenwettbewerben ausgelobt. Der Sieger für das Gebäude A ist das Stuttgarter Planungsbüro wulf architekten GmbH. Für das geplante Hörsaalzentrum (Gebäude B) hat das Preisgericht die Entwürfe der Büros Staab Architekten GmbH, Berlin, sowie Ferdinand Heide Architekt Planungsgesellschaft mbH, Frankfurt, ausgewählt.

„Wir haben zwei äußerst spannende und anspruchsvolle Wettbewerbe erlebt, in dem tolle Ideen vorgestellt wurden. Auf dem Weg zu einem neuen Auftritt unserer Hochschule in der Stadt konnten wir unser Selbstverständnis anhand der Siegerentwürfe visuell konkretisieren. Die Entscheidungen setzen den Takt für weitere bauliche Entwicklungen und Akzente für deren gestalterische Ausformung", betonte Prof. Dr. Stefan Herzig, Präsident der TH Köln. „Der Wettbewerb stellt einen Meilenstein im bisherigen Projektverlauf dar. Nach einer langen Projektentwicklungsphase überschreiten wir die Schwelle zur Planungsphase. Weiterhin gilt es nun, um das bestmögliche Ergebnis für die Hochschule und somit für den Campus Deutz zu ringen", ergänzte Mirja Montag, ständige Vertreterin der Niederlassungsleitung Köln des BLB NRW.

Gebäude A mit Hochschulbibliothek und Parkhaus

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So soll das Gebäude A nach seiner Realisierung aussehen. Der Siegerentwurf überzeugte die Jury.  Visualisierung: Wulf Architekten GmbH, Stuttgart

Das Gebäude A umfasst eine Nutzfläche von rund 7.370 Quadratmetern auf bis zu sechs Ebenen. Der Wettbewerb für dieses Gebäude umfasst auch die Planung eines Parkhauses mit 350 Stellplätzen. Gemeinsam mit der Hochschulbibliothek sowie dem Parkhaus P1 umschließt das Gebäude A als Ensemble den zentralen Campusplatz von Süden. Mit seiner Lage zum Deutzer Ring ist es ein wichtiger Baustein im architektonischen Bild der Stadt. Es soll verschiedenen Nutzergruppen dienen: So gibt es Raum für Fakultäten, Hochschulverwaltung, Campus IT und externe Nutzerinnen und Nutzer. Auch das Archiv der Hochschulbibliothek und die Technikzentrale für den gesamten neuen Campus werden hier untergebracht.

Das Stuttgarter Planungsbüro Wulf Architekten erzielte mit dem ersten Preis in diesem Wettbewerb zugleich ein Preisgeld in Höhe von 36.000 Euro netto. Der zweite Preis (27.000 Euro netto) ging an Schuster Architekten, Düsseldorf. Den dritten Platz, dotiert mit 18.000 Euro (netto), belegt das Büro Riepl Riepl Architekten ZT GmbH aus Linz in Österreich. Das Verfahren war als beschränkter Wettbewerb mit zwei Bearbeitungsphasen ausgelegt: In Phase 1 konnten sich 30 Architekturbüros beteiligen. Davon wurden sieben zur Weiterbearbeitung in Phase 2 aufgefordert. Neben den Preisgeldern erhielten alle sieben Teilnehmer der zweiten Bearbeitungsphase anteilig ein Bearbeitungshonorar von 12.714,29 Euro.

Zwei Gewinner beim Preis für neues Hörsaalzentrum

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Beim Hörsaalzentrum gab es zwei Sieger. Das Bild zeigt die Visualisierung des Frankfurter Architekten Ferdinand Heide Planungsgesellschaft.

Das Gebäude B wird rund 3.450 Quadratmeter Nutzfläche aufweisen und als Hörsaalzentrum vor allem Unterrichtsräume verschiedener Größen bereitstellen. Hier holte, das Frankfurter Planungsbüro Ferdinand Heide Architekt Planungsgesellschaft mbH und das Berliner Büro Staab Architekten GmbH gemeinsam den ersten Preis und damit ein anteiliges Preisgeld in Höhe von jeweils 29.250 Euro netto.

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Auch der Entwurf aus Berlin kam bei den Juroren gut an. Das Preisgeld wurde aufgeteilt. Visualisierung: Staab Architekten Berlin

Eine mit 6.500 Euro (netto) dotierte Anerkennung ging an Caramel Architekten zt-gmbh, Linz (Österreich). Der Wettbewerb wurde – wie bei Gebäude A – als beschränkter Wettbewerb mit zwei Bearbeitungsphasen ausgelobt. Neben den Preisgeldern erhielten die acht Teilnehmer der zweiten Phase anteilig ein Bearbeitungshonorar von 6.250 Euro.

Das Hörsaalzentrum wird auf dem Campus ein neuer zentraler Anlaufpunkt sein; zugleich definiert es als lebendiger und offener Ort die neue Adresse der Hochschule an deren Nordeingang. Das maximal 22 Meter hohe Hörsaalzentrum soll als erstes Ersatzgebäude fertig gestellt werden.

Meilenstein für die weitere Entwicklung des Standorts

Die Ergebnisse stoßen bei den beteiligten Verantwortlichen der Hochschule sowie der Stadt Köln auf große Zustimmung. „In zwei ausgezeichneten Wettbewerben wurden uns starke Entwürfe präsentiert, die die Erwartungen der TH Köln an die zukünftige Entwicklung des Campus Deutz sehr gelungen aufgreifen. Jetzt hoffen wir, dass wir gemeinsam mit dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW die Planung und Realisierung des ersten Bauabschnitts zügig vorantreiben können, erklärte TH-Vizepräsident Prof. Dr. Thomas Küchler.

„Dieser gesamte Wettbewerb ist als erster Baustein die Initialzündung, denn die prämierten Entwürfe sind stilbildend für den neuen Campus Deutz. Das gilt vor allem für das Hörsaalgebäude, das als Entree für den Campus mit einem einladenden Gesicht zur Deutz-Kalker Straße zeigt. Für die Stadtentwicklung ist die Neugestaltung des Campus Deutz sehr bedeutsam. Daher ist die Stadt Köln sehr erfreut, dass das Projekt jetzt Fahrt aufgenommen hat. Wir werden die TH Köln bei der Umsetzung weiterhin und umfassend unterstützen", ergänzte Anne Luise Müller, Leiterin des Stadtplanungsamts der Stadt Köln.

In den kommenden Wochen werden der zuständige Landesbetrieb BLB NRW und die prämierten Architekturbüros Verhandlungsgespräche aufnehmen. Das Land stellt für die Modernisierung des in die Jahre gekommenen Campus insgesamt rund 280 Millionen Euro bereit. Der Masterplan ist das Ergebnis eines im Jahr 2012 abgeschlossenen, städtebaulichen Wettbewerbs. Nach derzeitigem Planungsstand soll die Realisierung in drei Bauphasen erfolgen. Die Bauarbeiten starten frühestens 2023/24. Im Foyer des Campus Deutz können Interessierte die Ergebnisse des Wettbewerbs in Augenschein nehmen. Das Gebäude ist werktäglich zwischen 8 und 23 Uhr geöffnet.

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