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Kinderärzte warnen vor "verheerenden Langzeitfolgen" durch Corona

Berlin | Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) hat eine politische Vernachlässigung von Kindern und Jugendlichen während der Pandemie beklagt.

Es gebe "verheerende Langzeitfolgen", sagte BVKJ-Sprecher Jakob Maske der "Rheinischen Post". In der ersten Phase seien die pauschalen Einschränkungen wie Schul- und Kitaschließungen noch nachvollziehbar gewesen, "aber inzwischen haben wir gelernt, dass Kinder die Infektion deutlich weniger weitertragen und selbst deutlich seltener erkranken als Erwachsene".

Kinder und Jugendliche seien viel weniger durch eine Corona-Erkrankung gefährdet als durch die Langzeitfolgen. "Es gibt psychiatrische Erkrankungen in einem Ausmaß, wie wir es noch nie erlebt haben. Die Kinder- und Jugendpsychiatrien sind voll, dort findet eine Triage statt. Wer nicht suizidgefährdet ist und `nur` eine Depression hat, wird gar nicht mehr aufgenommen", so der BVKJ-Sprecher. Bei 15 bis 20 Prozent der Kinder sei eine ungewöhnlich starke Gewichtszunahme zu beobachten. "In manchen Fällen haben Kinder 20 bis 30 Kilogramm innerhalb nur eines Jahres zugenommen", so Maske.

30 bis 50 Prozent der Kinder würden deutlich mehr Medien konsumieren, die nichts mit dem Schulunterricht zu tun hätten. Im Durchschnitt habe der Medienkonsum um zwei bis drei Stunden täglich zugenommen. "Viele Kinder können Tag und Nacht nicht mehr unterscheiden, weil sie nur noch vor Bildschirmen hängen. Das sind neue Phänomene, die die sekundären Pandemiefolgen für Kinder und Jugendliche mit sich bringen", so der BVKJ-Sprecher weiter. Daraus leitete er folgende Forderung ab: "Kinder und Jugendliche müssen zurück ins normale Leben - ganz unabhängig von der Impfung."

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